Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Wien (OTS) - Wenn Eltern oder Partner an Demenz erkranken, leiden auch die Angehörigen. In den verschiedenen Einrichtungen der Vinzenz Gruppe werden demente Menschen nicht nur bestens betreut, sondern ihre Familien stark entlastet.

Wie schwierig die Situation vieler Angehöriger von Demenzerkrankten ist, erzählt Astrid Reiter, Heim- und Pflegedienstleiterin vom Barmherzige Schwestern Pflegehaus St. Katharina, im aktuellen Vinzenz magazin: „Viele sind schon so am Limit, dass sie in fast schlechterer Verfassung sind als die Betroffenen selbst.“ Daher ihr eindringlicher Ratschlag: „Man darf sich Hilfe holen!“

Diese bekommt man in den zwei Pflegehäusern, die zur Vinzenz Gruppe gehören – St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach sowie in den Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Aber auch in den gruppeneigenen Krankenhäusern gibt es speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Projekte zum Thema demente Patientinnen und Patienten sowie ein großes Serviceangebot für Angehörige. So setzt man etwa im Herz-Jesu Krankenhaus Wien auf ein integratives Pflegekonzept und betreut Demenzkranke nach ihren speziellen Bedürfnissen. Die Abteilung Akutgeriatrie und Remobilisation im Göttlichen Heiland Krankenhaus Wien bietet gemeinsam mit der Caritas Wien das Angehörigencafé Zeitreise. Während diese sich austauschen können, werden die Erkrankten professionell betreut. Und in Oberösterreich, im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried, läuft derzeit ein Pilotprojekt auf der Neurologie, in dem Maßnahmen für die umfassende Betreuung Demenzkranker erstellt und erprobt werden. Das gemeinsame Ziel, fasst Reiter so zusammen: „Uns ist es wichtig, das Verständnis für einander zu fördern.“

Therapie fürs Frauen-Herz

Herzinfarkte werden bei Frauen oft erst später erkannt, weil die typischen Symptome bei ihnen anders aussehen als bei Männern. Diese Erkenntnis der Gender-Medizin gibt es schon länger, neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass nicht nur bei der Diagnose, sondern auch bei der Entstehung und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen solche geschlechtsspezifischen Aspekte zu berücksichtigen sind.

Mag.a Anita Maurer, die im Team des Psychologischen Dienstes der HerzReha Bad Ischl arbeitet, kennt die aktuellen Studien: „Bei Männern steht eher chronischer Stress am Arbeitsplatz im Vordergrund, bei Frauen haben emotionale Stressoren und die Doppelbelastung aus Beruf und Familie ungünstige Effekte.“ In der HerzReha Bad Ischl gibt es deshalb eine Frauengruppe, in der Patientinnen Unterstützung bekommen, um ihren Alltag künftig stressfreier zu organisieren.

Hilfsprojekt für Nepals Kinder

Linzer Kinderurologen unterstützen seit längerem Chirurgen in einem Krankenhaus mitten im Himalaya. Im Oktober 2018 werden sie erstmals den Kollegen im nepalesischen OP-Saal assistieren. Im neuen Vinzenz magazin erzählt Primar Univ.-Doz. Dr. Josef Oswald, Leiter der Abteilung für Kinderurologie im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern, über das Hilfsprojekt und die kommende Reise. Bei überdurchschnittlich vielen Kindern in Nepal treten Nierensteine und offene Defekte an der Blase auf, bei denen sie „regelrecht ausrinnen, also lebenslang inkontinent bleiben“. Ein anderes Problem – eine Engstelle in der Harnröhre – betrifft sehr viele Buben. Spezielle Instrumente und die Operationsmethoden fehlen in Nepal. Im Oktober wird deshalb das Linzer Team mit den Medizinern Josef Oswald und Bernhard Haid nach Nepal fliegen, um den dortigen Kollegen bei ausgewählten kinderurologischen Operationen zu assistieren und OP-Ausstattung mitzubringen.

Operation von Weichteilbrüchen

Weichteilbrüche – sogenannte Hernien – erleiden pro Jahr mehr als 30.000 Österreicherinnen und Österreicher. „Die häufigste Ursache dafür sind anatomische Lücken in der Bauchdecke“, weiß Oberarzt Dr. Christian Kovats vom spezialisierten Team des Göttlicher Heiland Krankenhauses Wien, wo jährlich über 900 Hernien-Operationen vorgenommen werden. Leistenbrüche treten bei 27 Prozent aller Männer auf, bei Frauen hingegen sind Nabelbrüche deutlich häufiger. Da diese nicht von selber heilen, aber schwere Komplikationen verursachen können, sollte man diese unbedingt behandeln, appelliert der Spezialist.

Die neueste Ausgabe des Vinzenz magazin mit diesen und vielen weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort unter www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download im pdf-Format zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
Annemarie Kramser
0664/412 50 39
annemarie.kramser@vinzenzgruppe.at
www.vinzenzgruppe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VGK0001