APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Pilz und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 01.06.2018 bis 07.06.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Am Dienstag traf der Regierungschef in Wien mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zusammen, den sein erster Auslandbesuch in seiner vierten Amtszeit nach Wien führte. Beim gemeinsamen Pressestatement betonte Kurz, dass Österreich die EU-Sanktionen gegen Russland „selbstverständlich“ mittrage. Er hoffe aber auf einen „schrittweisen Abbau“. Auf dem Kontinent komme man nur durch ein „Miteinander“ weiter. Man wolle eine „Win-Win-Situation“, keine „Lose-Lose-Situation“, so der Kanzler. Putin verwies in seinem Statement u.a. auf die erfolgreichen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Russland, wie die Vertragsverlängerung für Erdgaslieferungen bis 2040, die von Gazprom-Chef Alexej Miller und OMV-Chef Rainer Seele im Beisein von Putin und Kurz unterzeichnet wurde.

Am Mittwoch flog die Bundesregierung nach Brüssel, wo neben einer Ministerratssitzung auch ein Treffen mit der EU-Kommission auf dem Programm stand. Hintergrund der Reise war der mit 1. Juli beginnende EU-Ratsvorsitz Österreichs. Kommissionschef Jean-Claude Juncker sagte nach dem Besuch der Bundesregierung, er habe mit Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) über europäische Fragen geredet. "Ich habe einen guten Eindruck von der Gesamtregierung", so Juncker. Bundeskanzler Kurz sagte, Österreich wolle sich unter dem Motto „Ein Europa, das schützt“ vor allem als Brückenbauer einsetzen und Spannungen abbauen helfen. Beim besonders kontroversen Thema „Flüchtlinge“ wolle er „neue Wege gehen“ und sich „auf das fokussieren, wo wir einer Meinung sind“, also den Außengrenzschutz. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex müsse sowohl personell als auch finanziell gestärkt werden und brauche ein klares Mandat, so der Regierungschef. 

Als Neueinsteiger der Woche positioniert sich Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) auf Position neun im Ranking.

Am Donnerstag startete im Wiener Museumsquartier die von der Regierung und dem zuständigen Minister Gernot Blümel initiierte Medienenquete, bei der zwei Tage lang Redner wie Ex-ORF-Intendant Gerhard Zeiler oder Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner u.a. Themen wie die Zukunft des Medienstandortes Österreich, Finanzierung und Förderung von öffentlich-rechtlichen und privaten Medien und „Demokratie und Digitalisierung“ diskutieren. Minister Blümel erklärte bei der Eröffnung, dass man an diesen zwei Tagen „die medienpolitischen Herausforderungen nicht mit einem Fingerschnippen lösen wird“. Das Forum solle viel eher „eine ehrliche Debatte lostreten“. Blümel sprach sich u.a. für mehr Kooperationen zwischen den heimischen Medienhäusern aus, um den dominanten Akteuren Google oder Facebook die Stirn bieten zu können: „Es braucht ein neues Miteinander“, so Blümel.

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