ÖH Uni Wien ruft zu Protest gegen antisemitischen Al-Quds Tag auf

Statt diplomatischem Empfang braucht es deutlichen Widerspruch gegen antisemitische Propaganda

Wien (OTS) - Am 9.6.2018 findet in Wien abermals der antisemitische "Al-Quds-Aufmarsch" statt. "Der Al-Quds Tag wurde von der iranischen Regierung ausgerufen, um jährlich antisemitische und islamistische Parolen auf die Straße zu tragen. Eine solch verhetzende Veranstaltung können wir nicht hinnehmen!", so Lena Köhler (GRAS) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. "Entgegen der scheinheiligen Solidarität der Regierung mit Israel, wird der iranische Präsident nächstes Monat offiziell in Wien empfangen. Wir fordern ein Ende dieser Lippenbekenntnisse und eine ernsthafte Unterstützung Israels", so Köhler weiter.

Rohani wird am 4. Juli von der österreichischen Regierung in Wien empfangen. "Unter Rohanis Regentschaft wurden im letzten Jahr mehr Menschen durch die Todesstrafe hingerichtet als je zuvor. Wir fordern die Österreichische Regierung dazu auf, Rohani nicht zu hofieren, sondern sich für die Menschenrechte im Iran einzusetzen", sagt Sandra Velebit (VSStÖ) vom Vorsitztean.

Beim Al-Quds-Aufmarsch wird jedes Jahr aufs neue die Vernichtung Israels propagiert. Israel ist der ständigen Vernichtungsphantasien durch die umliegenden Staaten ausgesetzt. "Wir rufen zur Demonstration gegen den Al-Quds-Aufmarsch auf", fordert Magdalena Taxenbacher (KSV-Lili) die Studierenden zur Teilnahme auf.

Kundgebung "Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus! #KeinQudsTag in Wien"
Samstag, 9. Juni 2018, 16:00
Bundesländerplatz, Mariahilfer Straße/Ecke Amerlingstraße
https://www.facebook.com/events/1699692703442151/

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