Mindestsicherung – Heinisch-Hosek: Regierungssprecher sagt die Unwahrheit – AlleinerzieherInnen verlieren

Regierung produziert neue Kinderarmut – Bei Alleinerziehenden mit mehreren Kindern schlagen Kürzungen voll durch

Wien (OTS/SK) - „Die Regierung in Person von Regierungssprecher Launsky-Tieffenthal sagt einfach die Unwahrheit. Natürlich wird bei AlleinerzieherInnen bei der Mindestsicherung gekürzt“, weist SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek die heutigen Aussagen des Regierungssprechers zurück. „Die Regierung versucht der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen: Bei AlleinerzieherInnen mit mehreren Kindern werden die Kürzungen voll durchschlagen – egal, ob es Asylberechtigte, schon lang in Österreich lebende Familien oder Staatsbürger sind“, machte Heinisch-Hosek klar. „Hier wird achselzuckend neue Kinderarmut produziert“. ****

Fassungslos ist die SPÖ-Abgeordnete angesichts des Zynismus, mit denen gerade Familien, die ohnehin schon höchst prekär leben, etwas weggenommen werden soll. „Ab dem dritten Kind sind 43 Euro im Monat vorgesehen. Selbst wenn man die ‚Abmilderung‘ für Alleinerziehende mitrechnet, sind das ab dem 3. Kind 90, ab dem 4. Kind 68 Euro im Monat. Wer kann mit 2,20 Euro am Tag ein Kind ernähren, kleiden, Schulausstattung kaufen etc.?“, so die SPÖ-Frauensprecherin. Die Regierung und ihr Sprecher sollten sich bei jenen Organisationen erkundigen, die täglich mit von Armut Betroffenen zu tun haben, wie Caritas, Diakonie oder der Plattform für Alleinerziehende. Oder wie es ein Vertreter von SOS Kinderdorf formuliert hat: Das sei „ein Programm zur Förderung von Familienarmut.“ (Schluss) mr/ah/mp

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