Lercher: Fadenscheinige FPÖ-Ausreden in Champagner-Causa

Schampus, Luxus-Menüs und 10.000 Euro an zwei FPÖ-Praktikanten ohne Verträge – Schaumweinspirale der FPÖ dreht sich weiter

Wien (OTS) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher zeigt kein Verständnis für die laschen Ausreden der FPÖ bezüglich der Steuergeldprasserei ihrer Fraktion auf EU-Ebene, der ENF: „Die blaue Wählerverräterpartei versucht sich erfolglos mit fadenscheinigen Ausreden aus der Champagner-Causa herauszuziehen. Aber die FPÖ muss endlich für ihre Steuergeldverschwendung für Schampus und Luxus-Menüs Verantwortung übernehmen und Konsequenzen ziehen! Denn die Schaumwein-Spirale dreht sich immer weiter: Der Prüfbericht prangert laut ‚Presse‘ nämlich auch an, dass über 10.000 Euro an EU-Steuergeldern an zwei parlamentarische Praktikanten der FPÖ ausgeschüttet worden sind, diese aber aus unerfindlichen Gründen keine Verträge für ihre Anstellung vorweisen können. Eine mehr als schiefe Optik würde ich sagen“, so Lercher am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedient. **** 

Das ewige „Wir haben von nichts gewusst“ seitens des stv. ENF-Vorsitzenden und FPÖ-Delegationsleiter Vilimsky muss endlich einer Übernahme von Verantwortung weichen, fordert Lercher. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer findet es unverständlich, dass die FPÖ in Sachen Schampus-Skandal weder innerparteiliche Konsequenzen zieht, noch eine eigentlich äußerst notwendige Entschuldigung an die österreichischen SteuerzahlerInnen richtet, wurde deren Geld doch auch für die Schampusgelage der EU-Rechtspopulisten missbraucht.  

„Da in der FPÖ bei EU-Steuergeldprasserei anscheinend keine Konsequenzen gezogen werden, herrscht bei den Blauen wahrscheinlich bereits eine Drängelei um Listenplätze für die EU-Wahlen. Schamloses Schlemmen auf Steuerzahlerkosten scheint bei der Europäischen Rechten ja an der Tagesordnung zu stehen“, kritisiert der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Dass der neue FPÖ-Wahlspruch für die EU-Wahlen im kommenden Jahr „In Österreich Wasser predigen, auf EU-Ebene Schaumwein trinken“ heißen müsse, sei mit 234 Champagnerflaschen ausreichend belegt worden, so Lercher. (Schluss) mr/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002