SWV-Österreich begrüßt neue Entsenderichtlinie

SWV-Präsident und WKÖ-Vizepräsident Christoph Matznetter: Ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Lohn und Sozialdumping!

Wien (OTS) - „Die neue EU-Entsenderichtlinie ist ein wichtiger und richtiger Schritt gegen den unlauteren Wettbewerb durch Unternehmen aus den östlichen EU-Staaten, die mittels Lohn- und Sozialdumping den EU-Binnenmarkt gefährden. Arbeitnehmer und Unternehmer werden durch die, im EU-Parlament beschlossene Richtlinie vor den gängigen Sozialdumping Methoden geschützt.“, so der Präsident des SWV-Österreich und WKÖ-Vizepräsident Christoph Matznetter.

Die Präsidentin des SWV-Oberösterreich, NR Abg. Doris Margreiter dazu: "Mit dieser Richtlinie schützt man ausländische ArbeitnehmerInnen in Österreich vor Ausbeutung, und vor allem auch österreichische UnternehmerInnen vor Billigkonkurrenz und Wettbewerbsverzerrung. Die Beschränkung der Entsendung auf achtzehn Monate, sowie die Anwendung des Kollektivvertrages jenes Landes, indem die Arbeit erbracht wird, schiebt dem Lohndumping endlich einen Riegel vor.“

„Die Tatsache, dass Unternehmen Dienstleistungen in anderen EU-Ländern anbieten können, ist ein Grundprinzip des EU-Binnenmarktes und soll auch so bleiben.“ sagt Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Österreich (SWV) Alexander Safferthal. „Die Anpassung der Spielregeln innerhalb der EU, war längst notwendig. Nun gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort und die Kosten für Anreise und Unterkunft dürfen entsendeten Arbeitnehmern nicht vom Lohn abgezogen werden.“ so Safferthal und weiter: „ein fairer und sozial gerechter Kompromiss.“

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