FPÖ-Hauser: „Auch für den Tourismus bietet das Regierungsprogramm Lösungen“

„Wir haben das Problem des Mitarbeitermangels erkannt und im Regierungsprogramm die nötigen Maßnahmen festgelegt, die abgearbeitet werden“

Wien (OTS) - „Jahrelange Verfehlungen der Politik und Wirtschaft im Bereich des Tourismus können nicht binnen weniger Monate bereinigt werden. Gerade der Mitarbeitermangel macht der ganzen Branche zu schaffen und davon ist nicht nur Österreich betroffen. Weltweit boomt der Tourismus und so sind Mitarbeiter überall gesucht, als Beispiel sei hier Kroatien erwähnt, wo etwa 100.000 Tourismus-Fachkräfte fehlen“, erklärte heute der Vorsitzende des parlamentarischen Tourismusausschusses und FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Mag. Gerald Hauser.

Im Regierungsprogramm seien Entlastungen der Tourismuswirtschaft und die Bekämpfung des Fachkräftemangels im Tourismus festgelegt worden. Zum Beispiel müsse die Bekämpfung des Fachkräftemangels in der österreichischen Wirtschaft primär durch eine Attraktivierung der Ausbildung im Inland und eine Reduktion der Arbeitslosigkeit erfolgen. Auch vereinbart worden seien die Regionalisierung der Liste der Mangelberufe (Unternehmen können Fachkräfte wie Köche aus Nicht-EU-Ländern mittels Rot-Weiß-Rot-Karte beschäftigen) und­ Adaptierungen bei der Fachkräfteverordnung. Das bedeute, dass bei der Mangelberufsliste auf die Bedürfnisse der jeweiligen Bundesländer verstärkt Rücksicht genommen werde, Personen aus Drittstaaten könnten vermehrt angeworben werden.

„Wichtig ist, dem Berufsbild in der Touristik-Branche wieder neues Leben einzuhauchen, die Bedingungen zu verbessern und eine Adaptierung der Lehrberufe und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese Forderung und viele andere sind bereits im Regierungsprogramm enthalten, wie zum Beispiel, dass das AMS Arbeitssuchende in ganz Österreich vermitteln darf und Schnellkurse für Hilfskräfte anbieten kann“, so Hauser.

Der Trend solle in Richtung Vollbeschäftigung über das ganze Jahr hinweg gehen, auch hier sei das AMS bereits eingebunden. „Zu glauben, das Problem allein mit Mitarbeitern aus Drittstaaten lösen zu können, ist zu kurz gegriffen, zumal unsere Gaststätten und Tourismusbetriebe die Visitenkarten unseres schönen Österreichs sind. Es ist an vielen Ecken und Enden zu drehen, sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft, erstere kann für zweite nur die Rahmenbedingungen liefern. Die neue Bundesregierung ist aber auch hier ein verlässlicher Partner, um bestehende Probleme zu lösen“, betonte Hauser.

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