Bohrn Mena an BM Kickl: Keine Pferde-Quälerei auf Steuerkosten!

Liste Pilz spricht sich vehement gegen Pläne einer berittenen Polizei aus

Wien (OTS) - Wie neue Medienberichte zeigen, drohen die Kostenschätzungen für eine berittene Polizei in Wien bereits jetzt, noch lange vor dem eigentlichen Start, zu explodieren. Bis zu einer Million Euro und hohe laufende Summen könnte das Unterfangen die SteuerzahlerInnen kosten, welches mittlerweile als reines Prestigeprojekt des Innenministers und der FPÖ enttarnt wurde.

„Wir sollten im Jahr 2018 die Pferde aus den Städten rausholen – und nicht noch mehr reinpferchen. Genau das wäre aber wohl der Fall, wenn die Pläne des Innenministers umgesetzt werden. Diese würden nicht nur eine Quälerei für die armen Pferde durch Transporte und Einsätze bedeuten, sondern die Kosten wohl noch weiter ansteigen lassen“, so Liste Pilz-Tierschutzsprecher Sebastian Bohrn Mena, der eine berittene Polizei bereits mehrfach abgelehnt hat.

Zahlreiche Tierschutzorganisationen haben sich zwischenzeitlich zu den besonderen Belastungen für die Tiere geäußert: Neben einem erheblichen gesteigerten Verletzungsrisiko für Mensch und Tier könnte der Stress in Einsätzen, etwa bei Demonstrationen oder rund um Fußballspiele, zu dauerhaften Schäden bei Pferden führen.

„Es gibt einen Grund, wieso alle ExpertInnen dieses Vorhaben ablehnen: Es widerspricht dem Tierschutzgedanken, es ist absurd teuer und es gefährdet eher die öffentliche Ordnung anstatt sie zu gewährleisten. Die Idee von „Nacht-Patrouillen in Wohngebieten“, wie von FPÖ-Gudenus in einer Fernsehdiskussion in Aussicht gestellt, ist an Absurdität nicht zu überbieten. Machen Sie diesem Unsinn ein Ende Herr Innenminister, am besten noch vor dem Start!“, so Bohrn Mena abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Liste Peter Pilz im Parlament
Mag. Martin Friessnegg
06648818 1043
martin.friessnegg@listepilz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LPP0001