Schramböck zu IMD-Ranking: Richtung stimmt, Reformen weiter umsetzen

Standort auf Rang 18, Fachkräfte, Bürokratie, Abgaben und Digitalisierung als Herausforderung

Wien (OTS/BMDW) - Österreich landet im aktuellen IMD-Ranking zum internationalen Wettbewerb auf dem besten Platz seit 2011 und verzeichnet mit einem Plus von sieben Rängen den höchsten Zuwachs unter 63 Ländern. „Die Richtung stimmt, das zeigen nicht zuletzt die aktuellen Standortentscheidungen der Voestalpine und von Infineon. Wir sind aber noch nicht dort, wo der Standort Österreich hingehört. Mittelfeld ist nicht unser Anspruch“, so Standortministerin Margarete Schramböck. „Jede Investition in Österreich schafft Arbeitsplätze für die Menschen. Aufgabe der Politik ist es, hierbei zu unterstützen. Dazu braucht es eine aktive Standortpolitik. Wir warten nicht, bis Investitionen passieren, wir kümmern uns darum, dass etwas weitergeht. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen und ein wirtschaftsfreundliches Klima“, verweist Schramböck auf die Regierungspläne für eine Staatszielbestimmung Wirtschaft in der Verfassung sowie die Ausarbeitung eines Standortentwicklungsgesetzes.

„Wir ruhen uns nicht auf der guten Konjunktur aus, sondern nutzen diese als Fenster für notwendige Reformen. Aktuell gibt es für den Standort vier zentrale Herausforderungen: Fachkräftemangel, Bürokratie und starre Regelungen, hohe Abgaben sowie den digitalen Wandel“, verweist Schramböck auch auf die im IMD-Ranking skizzierten Handlungsfelder für Österreich. Durch Investitionen in
Angewandte Forschung werden Anreize für innovative Unternehmen gesetzt. Die Novelle zur Genehmigungsfreistellungsverordnung entlastet 18.000 Betriebe und mit dem Lehrlingspaket starten im Herbst 13 neue bzw. modernisierte Berufsbilder, etwa der E-Commerce-Kaufmann/Kauffrau. „Gerade die Digitalisierung hilft dem Wirtschaftsstandort und die jüngsten Standortentscheidungen zeigen, dass Digitalisierung ein Jobmotor und kein Jobkiller ist. Aktive Standortpolitik ist kein Selbstzweck, sondern schafft Wachstum und wertvolle Arbeitsplätze“, so Digital- und Wirtschaftsministerin Schramböck.

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