BM Hofer begrüßt „grünes Licht“ für Lobautunnel

Bundesverwaltungsgericht ermöglicht Verkehrsentlastung mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit für Wien

Wien (OTS) -

Verkehrsminister Norbert Hofer begrüßt den heute veröffentlichten Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) zum Bau des Lückenschlusses der Wiener Außenring Schnellstraße S1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn mit dem Lobautunnel. „Das Projekt ist ein weiterer Meilenstein für ein wirkungsvolles Verkehrssystem für die Ostregion. Der Bau der S1 entlastet die Ost Autobahn A4, die Wiener Südost Tangente A23 und den 22. Wiener Gemeindebezirk und bringt damit eine Entlastung für Wien und ein Plus an Verkehrssicherheit, weil der starke Lkw aus den Ortsdurchfahrten verdrängt und am hochrangigen Streckennetz gebündelt wird“, erklärt Verkehrsminister Norbert Hofer. Durch den Entscheid des BVwG wurde das von Projektgegnern 2015 beeinspruchte Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren nun positiv abgeschlossen.

Die S1 mit dem Lobautunnel bedeutet mehr Lebensqualität für die Menschen in den Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof, Gänserndorf oder der Wiener Donaustadt, weil nach der Inbetriebnahme der Strecke dort täglich zehntausende Fahrzeuge weniger unterwegs sein werden. Auch der Wirtschaftsstandort Wien werde vom Projekt profitieren, weil sich im Umfeld der S1 neue Betriebe ansiedeln werden. Durch die neue S1 können zudem auch die geplante Marchfeld Schnellstraße S8 und der Wiener Stadtteil „Seestadt“ in Aspern wirkungsvoll an das Autobahnnetz angebunden werden, wodurch ein wirkungs- und leistungsvolles Verkehrssystem für die Ostregion entsteht.

Die im BVwG-Entscheid erteilten Auflagen wie der Einsatz einer lärmmindernden Waschbeton-Fahrbahn, die zeitliche Begrenzung (6:00 – 19:00 Uhr an Werktagen) der Bauarbeiten zwischen Süßenbrunn und Groß-Enzersdorf oder die Begrenzung der Staubentwicklung auf den Baustraßen mittels Beregnungsanlagen werden von der ASFINAG penibel genau eingehalten, kündigt der Minister an. Der geplante Baubeginn für die S1 ist im Jahr 2019 – für die Fertigstellung der 19 Kilometer langen Schnellstraße ist ein Budget für 1,9 Milliarden Euro vorgesehen.

Abseits des S1-Projekts hat Verkehrsminister Norbert Hofer in einem Schreiben an den designierten Wiener Bürgermeister Michael Ludwig diesen eingeladen, gemeinsam mit der ÖBB und dem BMVIT eine „Task Force“ einzurichten. In dieser Arbeitsgruppe sollen Maßnahmen zur Forcierung des öffentlichen Verkehrs für die Ostregion besprochen werden.

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