Deloitte Report: Wachstum am Luxusgütermarkt flacht ab

Swarovski als einziges österreichisches Unternehmen im Ranking erfolgreich auf Platz 23

Wien (OTS) - Das Beratungsunternehmen Deloitte hat die Top 100 der Luxusgüterbranche auf Basis ihres Umsatzes gelistet. Der Report zeigt: Das durchschnittliche Umsatzwachstum ist mit 1 % im Jahresvergleich nur schwach ausgefallen. Im Ranking sind Anbieter aus Italien und den USA am stärksten vertreten. Österreich belegt mit Swarovski als einzigem heimischen Unternehmen Platz 23. Herausfordernd für die Branche gestalten sich vor allem die Bedürfnisse der jüngeren Konsumenten.

Die Top 100 des Luxusgütermarktes erwirtschafteten im Finanzjahr 2016 einen Umsatz von insgesamt 217 Milliarden US-Dollar mit einer Nettogewinnspanne von 8,8 %. Laut dem Deloitte Report „Global Powers of Luxury Goods 2018“ dominiert Italien das Ranking mit insgesamt 24 Vertretern. Die USA folgen mit 13 Unternehmen. Unter den Top 10 finden sich dieselben Anbieter wie in den vergangenen drei Jahren.

„2016 konnte nur ein Umsatzwachstum von 1 % erzielt werden. Im Jahr davor waren es noch fast 7 %. Das lässt sich vor allem durch die großen Unterschiede zwischen den Wachstumsraten der einzelnen Anbieter erklären“, ergänzt Margareta Holz, Partnerin bei Deloitte Österreich. „Schnell wechselnde Trends, die zunehmende Digitalisierung aber auch geopolitische Unsicherheiten halten viele Unternehmen auf Trab.“

Frankreich und USA dominieren Top 10

Platz 1 belegt erneut die LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton mit Sitz in Frankreich und Marken wie Bulgari, Fendi, Marc Jacobs oder TAG Heuer. Auf Platz 2 liegen die Estée Lauder Companies aus den USA. Den dritten Platz nimmt die Schweizer Compagnie Financière Richemont mit Cartier, Montblanc, Chloé und Piaget ein.

Zu den zehn Besten zählen auch die Luxottica Group (Rang 4) mit Ray Ban, Oakley und Vogue Eyewear sowie Kering (5) mit Gucci und Balenciaga. Die L’Oréal Luxe ist mit Marken wie Lancôme und Helena Rubinstein auf Platz 6 vertreten, die Schweizer Swatch Group belegt Platz 7. Die Ralph Lauren Corporation (8), die PVH (9) mit Calvin Klein und Tommy Hilfiger sowie die Chow Tai Fook Jewellery Group (10) aus Hong Kong finden sich ebenfalls wieder unter den Top 10. Frankreich und die USA sind mit jeweils drei Unternehmen am stärksten repräsentiert.

Österreich in Top 100 vertreten

Swarovski vertritt die Alpenrepublik als einziges heimisches Unternehmen unter den besten 100 der Luxusgüterbranche. Der Schmuckhersteller erwirtschaftete im Finanzjahr 2016 einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar und liegt damit auf Rang 23. Im Vergleich zum Vorjahr musste Swarovski einen Platz im Ranking einbüßen. „Die internationalen Mitbewerber sind sehr stark und der Innovationsdruck steigt. Daher ist die Platzierung von Swarovski beachtlich – das Unternehmen kann erneut mit einem durchdachten Produktportfolio reüssieren“, so Margareta Holz.

Junge Konsumenten bilden anspruchsvolle Zielgruppe

Die Luxusbranche muss sich neuen Zielgruppen am Markt stellen: Das jüngere Kundensegment am Luxusgütermarkt wächst. Dadurch steigt die Nachfrage nach personalisierten Einkaufserlebnissen. Digitale Plattformen und vernetzte Technologien wie Augmented Reality oder Artificial Intelligence spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch Social Media wird ein immer wichtigeres Instrument, um die Jungen zu erreichen.

„Bis 2025 werden die Millennials und die Generation Z über 40 % der Kunden ausmachen. Die Luxusgüterbranche muss deren hohen Ansprüchen gerecht werden. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz neuer Technologien oder die Bereitstellung digitaler Shoppingerlebnisse. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird bei den jungen Konsumenten immer wichtiger“, betont Margareta Holz abschließend.

Über die Studie

Der Deloitte Report „Global Powers of Luxury Goods“ listet die Top 100 Luxusgüterunternehmen auf Basis ihres Umsatzes im Finanzjahr 2016. Die Daten stammen zum Großteil aus den jährlichen Geschäftsberichten und anderen Informationsquellen der Unternehmen. Veränderungen im Ranking werden ausschließlich von den jeweiligen Umsatzzahlen bestimmt. Eine starke Währung gegenüber dem US-Dollar kann dazu führen, dass Unternehmen, die in einer anderen funktionalen Währung als dem US-Dollar berichten, besser im Ranking dargestellt sind.

Zum Download:

Studie Global Powers of Luxury Goods 2018: http://bit.ly/2wQnd1d

Foto Margareta Holz Credits APA Hinterramskogler: http://bit.ly/2moEB79

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