APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Ludwig und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 11.05.2018 bis 17.05.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). 

Zu Wochenbeginn traf der Bundeskanzler in Wien mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zusammen. Eines der zentralen Themen des Gesprächs war das Atomabkommen mit dem Iran, das US-Präsident Donald Trump erst wenige Tage zuvor einseitig aufgekündigt hatte. Guterres bezeichnete den im Juni 2015 in Wien geschlossenen Deal als „wichtiges Instrument“ zur Nicht-Verbreitung von Atomwaffen. Bundeskanzler Kurz sagte: „Wir haben ein klares Interesse daran, dass das Abkommen erhalten bleibt.“ Dem Regierungschef ging es in seinem Gespräch mit Guterres auch darum, Wien als UNO-Sitz abzusichern: Er sei „stolz“ darauf, die Vereinten Nationen seit 40 Jahren in Wien zu haben, so der Kanzler. 

Um das zukünftige EU-Budget ging es am Dienstag bei einem Treffen mit dem dänischen Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen. Genau jetzt sei die Zeit, das EU-Budget zu überdenken, waren sich Kurz und Rasmussen mit Blick auf den bevorstehenden Brexit einig. In einer "kleinen Gruppe, die nicht sehr groß ist, aber sehr entschlossen", so Kurz, sei man derzeit dabei, Ausgaben "kritisch zu hinterfragen". 

Ebenfalls am Dienstag fand in der Wiener Hofburg die zweite Auflage des Klimagipfels „Austrian World Summit“ mit Initiator Arnold Schwarzenegger statt. Bundeskanzler Kurz betonte, es gehe nicht darum, sich entweder für die Wirtschaft oder für Nachhaltigkeit und den Umweltschutz zu entscheiden. Vielmehr brauche es eine starke Wirtschaft, „die die Errungenschaften des Sozialstaates weiter finanzierbar lässt – aber nicht auf Kosten der Umwelt“. 

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Parteigründer Peter Pilz (Liste Pilz) auf Position sieben im Ranking. 

Der 64-Jährige gab vergangene Woche bekannt, "demnächst" ins Parlament zurückzukehren. Via Facebook erklärte der Listengründer, er werde "rechtzeitig" zum Eurofighter- und BVT-U-Ausschuss ins Hohe Haus zurückkommen. Pilz begründete dies damit, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen sexueller Belästigung nichts ergeben hätten. Wer von den derzeitigen Abgeordneten für ihn seinen Platz räumen soll ist allerdings noch unklar.

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