Unterrainer: Tourismus geht anders – nachhaltiger

SPÖ-Tourismussprecher beim supranationalen Treffen CEI in Zagreb - Zukunftsorientiertes Tourismus- und Wirtschaftsdenken gefordert

Wien (OTS/SK) - Anfang dieser Woche nahm SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer am dreitägigen supranationalen Treffen „Central European Initiative“ (CEI) in Zagreb teil. Die parlamentarischen Delegationen diskutierten über die Zukunft des nachhaltigen Tourismus. „Vorab muss gesagt werden, dass der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren in Österreich ist. Doch die Gesellschaft ändert sich, sei es aus Sicht des Unternehmens, der ArbeiternehmerInnen sowie der Gäste. Wir stehen vor neuen Herausforderungen für die Zukunft. Der Gast wird individueller, mobiler und auch globaler und es sind nachhaltige Konzepte für den Tourismus gefordert“, so der Tiroler Abgeordnete. ****

„Wer kennt sie nicht, die Schlagzeile ‚Tourists go home‘: Die Bevölkerung ist oftmals mit großen Anstürmen wie in Venedig überfordert. Das ist es nicht, was wir unter Tourismus der Zukunft verstehen. Wir wollen keinen Massentourismus. Beim CEI-Treffen wurde wieder bestätigt, wie wichtig deshalb nachhaltige, innovative und moderne Konzepte sind. Als Abgeordneter eines Tourismuslandes hat für mich Tourismus mit Verstand und Weitsicht Priorität. Dazu gehört auch, unbürokratische Förderungsmöglichkeiten seitens des Bundes und der Länder zu entwickeln. Vor allem die Klein- und Mittelbetriebe brauchen unsere Hilfe. Totgeglaubte Regionen müssen ihr Potential im Tourismus wieder erkennen können. Dafür braucht es wirtschaftliche Rahmenbedingungen – von der Infrastruktur bis hin zur Vermarktung“, unterstreicht Unterrainer.

„Zukunftsperspektiven brauchen nicht nur die Unternehmen sowie die Gäste, sondern auch die Lehrlinge und die ArbeiternehmerInnen. Mit den geplanten Vorhaben der jetzigen schwarz-blauen Regierung sehe ich nur geringe Anreize. Es scheint, als wären der derzeitign ÖVP/FPÖ-Regierung die Bedürfnisse der ArbeiternehmerInnen – im Tourismus und darüber hinaus – völlig egal. Denn hier sind Arbeitsgesetze und -bestimmungen wie z.B. der 12-Stunden-Tag geplant, wo es darum geht, 12 Stunden ohne zusätzliche Abgeltung zu arbeiten. Viel mehr wären Konzepte gefordert, um die Tourismussparte als Arbeitsplatz zu attraktivieren. Hotels und Gastronomiebetriebe wissen, wovon ich spreche, denn es wird immer schwieriger, Lehrlinge und Fachkräfte zu bekommen, ob nun im Service oder in der Küche“, kritisiert CEI-Mitglied und SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer abschließend. (Schluss) uk/mp

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