FPÖ-Hobek: SP-Sarkasmus gegen Behinderte unangebracht

Hacker deklariert sich als Stadtrat für soziale Kälte

Wien (OTS) - „Der Hilferuf der Wiener Behindertenbetreuungsorganisationen hinsichtlich ihrer finanziellen Situation ist absolut nachzuvollziehen“, hielt heute GR LAbg. Mag. Martin Hobek, Behindertensprecher der Wiener Freiheitlichen, fest. „Jeder, der regelmäßigen Kontakt zu diesen Organisationen hat, weiß um diese Problematik. Sie sind von vornherein nicht üppig ausgestattet. Wenn die Förderungen um maximal ein Prozent steigen, die Gehälter für die Angestellten aber um mindestens zwei Prozent, und das über viele Jahre, so sind zunehmende Nöte eine logische Konsequenz“, führte Hobek aus. Viele Geschäftsführer sind jetzt schon zu Kreativität in Sachen Sparsamkeit gezwungen, bei vielen führen die ausgereizten Möglichkeiten zu permanenter Sorge. 

Wenn der drohende Abbau von in Summe 440 Beschäftigten Realität wird, hat das unmittelbare Auswirkung auf die betreuten Behinderten. 

„Dass der designierte Sozial-Stadtrat den Hilferuf für Stand-up-Comedy benutze, macht im ersten Moment sprachlos“, bekannte Hobek. Geschäftsführer würden eben jammern, dass sie zu wenig Geld hätten, meinte ausgerechnet Noch-FSW-Chef Peter Hacker, der in einer Woche als Stadtrat angelobt werden soll. Die Aussage, er erspare den Organisationen jetzt, über ihre Rücklagen zu diskutieren, impliziere sarkastischer Weise, dass diese wie Dagobert Duck hinter dicken Mauern in Geld baden würden. 

Die Rückschritte für Behinderte in Wien der letzten Jahre werden also offenbar unter neuem Bürgermeister und neuem Sozialstadtrat, der seine offensichtliche soziale Kälte sogar noch stolz zur Schau stellt, somit fortgesetzt. „Wien braucht einen wahren Wechsel“, schloss Hobek.

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