Konsumentenpolitisches Forum: Expertendiskussion zum Verbraucherschutz

Bitcoins, "superschnelles Internet", die neue Datenschutzverordnung und viele andere konsumrelevante Themen stehen auf dem Programm Bitcoins, "superschnelles Internet", die neue Datenschutzverordnung und viele andere konsumrelevante Themen stehen auf dem Programm

Wien (OTS) - Auch heuer folgten wieder mehr als 20 hochkarätige Vertreter verbraucherschutznaher österreichischer Organisationen und Institutionen wie der AGES, Bundesarbeiterkammer Wien, BWB, E-Control, des Europäischen Verbraucherzentrum, der Finanzmarktaufsicht, der Österreichischen Mietervereinigung, der RTR GmbH und viele mehr der Einladung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz zum jährlichen Konsumentenpolitischen Forum (KPF). Im Rahmen des zweitägigen Vernetzungsgremiums im Verbraucherschutz tauschen sich führende Expertinnen und Experten über aktuelle konsumpolitische Themen aus. ****

    Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein betonte bei ihrer Begrüßung am Donnerstag die Bedeutung des Verbraucherschutzes in einer vom Konsum geprägten Gesellschaft: „Wir leben in einer Konsumgesellschaft, die alle Lebensbereiche maßgeblich beeinflusst. Umso wichtiger ist daher der Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten. Jedoch sind Konsumentenrechte nur so gut, wie ihre Durchsetzung. Daher ist es notwendig, dass die Politik den Konsumentinnen und Konsumenten ihre Unterstützung nicht nur signalisiert, sondern auch gibt, wo diese dringend benötigt wird. Als Beispiel dafür sind hier unter anderem die Sammelklagen des VKI gegen VW anzuführen. Daneben ist es aber auch essentiell, dass bei den Menschen ein kritischer Konsumgeist gefördert wird. Wir müssen Maßnahmen setzen, um schon frühzeitig bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für einen gewissenhaften Konsum zu schaffen und in weiterer Folge zu schärfen. Bereits diese Woche haben wir daher die interaktive Ausstellung ‚COCO lab‘ für Kinder und Jugendliche eröffnet, um Konsumentenschutz erlebbar zu machen.“ 

    Auf der Tagesordnung stehen neben einem ersten Erfahrungsbericht über die Auswirkungen des neuen Systems der Schuldenregulierung und kontinuierlich notwendige Maßnahmen der Schuldenprävention auch aktuelle Entwicklungen am Energiemarkt, beim ‚superschnellen Internet‘ und der Tarifgestaltung, die Kundenfreundlichkeit bei Finanzdienstleistungs-produkten oder neue Phänomene am Finanzmarkt wie z.B. Bitcoins. Ebenso werden die Chancen der mit Ende Mai in Kraft tretender Datenschutzgrundverordnung für Konsumentinnen und Konsumenten beleuchtet. Die neuen Richtlinienvorschläge der Europäischen Kommission, die unter dem Schlagwort ‚New Deal‘ bereits für viele Schlagzeilen gesorgt haben, stellen vor allem mit ihren Ansätzen zur kollektiven Rechtsdurchsetzung bei Massenschäden ein von Konsumentenschutzeinrichtungen seit vielen Jahren ersehntes Instrument dar und sollen im Rahmen des KPF in all ihren Facetten analysiert und diskutiert werden.(Schluss)

 

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Mag. Cornelia Mayer
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, stv. Pressesprecher
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