Lindner/Hallak/Hanke: „Bunt statt Schwarz-Blau!“

Sozialdemokratie kämpft mit Zivilgesellschaft gegen die Diskriminierung von LGBTIQs

Wien (OTS/SPW) - „Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, für Offenheit, Vielfalt und Akzeptanz zu kämpfen“, das betonen Mario Lindner (Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen LGBTIQ-Organisation SoHo), Bakri Hallak (Vorsitzender der SoHo Wien) und Marina Hanke (Wiener SPÖ-Gemeinderätin) zum heutigen int. Tag gegen Homo- Inter- und Transphobie (IDAHIT). Der IDAHIT wird seit 1990 jährlich als Kampftag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität begangen. 2018, im Jahr nach der Öffnung der Ehe durch den Verfassungsgerichtshof und im ersten Jahr der neuen schwarz-blauen Regierung sei dieser Tag wichtiger denn je, so Lindner, Hallak und Hanke. 

„Es sind noch lange nicht alle Probleme gelöst. Schwule, Lesben, Bisexuelle, transidente und intergeschlechtliche Österreicher_innen sind auch heute noch mit vielen Diskriminierungen konfrontiert“, so Mario Lindner, der auch Gleichstellungssprecher der SPÖ im Parlament ist, „Und gerade Schwarz-Blau hat mehr als deutlich gemacht, dass sie kein Interesse daran haben, diese Probleme anzupacken. Von homophoben Übergriffen, über Hasspostings im Netz bis hin zum längst überfälligen gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung im Privatleben – wenn die Regierung nicht handelt werden wir Seite an Seite mit der Zivilgesellschaft dafür kämpfen!“  

Auch Bakri Hallak unterstreicht die Notwendigkeit des zivilgesellschaftlichen Engagements für echte Gleichstellung: „ÖVP und FPÖ erwähnen die LGBTIQ-Community in ihrem Regierungsprogramm mit keinem einzigen Wort. Damit verdeutlicht die Bundesregierung ihr rückschrittliches Weltbild, denn die Mehrheit der Österreicher_innen ist für Gleichstellung. Wien beweist hier schon seit Jahren, wie es geht. Deshalb lautet unser Grundsatz auch ‚BUNT statt Schwarz-Blau’!“ 

Für Marina Hanke stehen zum IDAHIT 2018 auch die Erfolge der letzten Jahre im Fokus: „Die Regenbogenhauptstadt Wien hat vorgelebt, wie Politik und NGOs gemeinsam eine bunte Gesellschaft gestalten können. Trotz aller Hürden, die noch vor uns liegen, werden wir daher auch weiter dafür kämpfen, dass es bald egal ist, wen wir lieben oder wie wir uns selbst definieren!“

 

Gemeinsam rufen die drei daher auch zur Kundgebung „Walk4IDAHIT“ heute Abend in Wien auf: http://www.soho.or.at/walk4idahit2018/

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Kommunikation
Tel.: 01/534 27 222
http://www.spoe.wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002