Nationalrat – Hammerschmid: „Für Schwerpunktsetzung an Schulen braucht es Geld“

Absichtserklärungen der Regierung nicht ausreichend, um Kunst- und Kulturvermittlung im Bildungsbereich zu stärken

Wien (OTS/SK) - „Schöner Schein, aber null Budget“, so fasste die Bildungssprecherin der SPÖ, Sonja Hammerschmid, die Förderung kreativer Fähigkeiten im Bildungsbereich zusammen. „Zwar freut mich das Bekenntnis der Regierung, Kunst- und Kulturvermittlung sowie die musische Bildung an Kinder und Jugendliche zu verstärken“, so Hammerschmid, die „Absichtsbekundungen von Schwarz-Blau“ können aber nicht ernst genommen werden, solange die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden. ****

„Die Wichtigkeit von künstlerisch kreativen Fächern kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn gerade diese Fächer erlauben zu experimentieren und auszuprobieren und befördern die Kreativität im besonderen Maße“, sagt Hammerschmid. Fakt sei aber schon, so die Bildungssprecherin, „dass die Stundenkürzungen unter der Ägide von Bundesministerin Gehrer gerade die kreativen Fächer stark eingeschränkt haben.“ Diese Kürzungspolitik wird jetzt von der schwarz-blauen Regierung weitergeführt: „Die Budgets für die Ganztagsschulen, die genau die stärkere Vernetzung von Schule und Musikschulen befördern würde, werden halbiert. Ein Hohn, denn für Schwerpunktsetzungen an Schulen braucht es Geld“, sagt Hammerschmid.

Auch die „Österreichischen Museen, Bundestheater und die Nationalbibliothek bieten wunderbare Vermittlungsprogramme für unsere Jüngsten“, führt Hammerschmid weiter aus: „Anstatt jetzt aber darüber nachzudenken, diese Vermittlungsprogramme ebenso wie die Eintritte für junge Menschen kostenfrei zu gestalten, wird von Schwarz-Blau eine weitere, inflationäre Online-Plattform vorgeschlagen.“ Hammerschmid fordert auch in diesem Bereich zusätzliche finanzielle Mittel, um die Vermittlung von Kunst- und Kultur für Kinder- und Jugendliche attraktiver zu gestalten. (Schluss) up/ls/mp

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