Smodics-Neumann: Hohe Zahl von Frühpensionierungen bei Landesbeamten auffallend

Rechnungshof: In Wien & Kärnten niedrigstes Pensionsantrittsalter, 50% krankheitsbedingt – WB Wien Nationalrätin: Privatwirtschaft nur 20 Prozent Frühpensionen

Wien (OTS) - Der Rechnungshofbericht zu den Pensionierungen der Landesbeamtinnen und Landesbeamten stellt einigen Bundesländern kein gutes Zeugnis aus. Demnach verzeichnen Wien und Kärnten das niedrigste Pensionsantrittsalter und die höchsten Zahlen bei den Frühpensionierungen. „Auffallend ist, dass es sich in Wien bei mehr als der Hälfte um krankheitsbedingte Frühpensionierungen handelt. Wenn man sich diese Zahl vor Augen hält, stellt sich die Frage, ob wir uns nicht ernsthafte Sorgen darum machen müssen, in welchem Arbeitsumfeld unsere Landesbeamten tätig sind“, sagt die Abgeordnete zum Nationalrat Maria Smodics-Neumann und verweist in ihrer Rede im Plenum auf Kritik des Rechnungshofes. Demnach wurde bisher keine einheitliche Analyse über die krankheitsbedingten Umstände erstellt, was angesichts dieser hohen Zahl mehr als notwendig sei. „Als Unternehmerin hätte ich bei ähnlichen Werten ständig Besuch von Arbeitsmedizinern und Arbeitsinspektoren. Zum Vergleich: In der Privatwirtschaft liegen Frühpensionierungen unter 20 Prozent. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir Unternehmer auf unsere Mitarbeiter schauen“, so die Wirtschaftsbund-Wien Nationalrätin, die sich für die Umsetzung der Rechnungshof Empfehlungen ausspricht.

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