Zukunftsforum SHL begrüßt geplante Verlängerung des Sanierungsschecks

Unbürokratische und modulartige Ausgestaltung sowie laufende Evaluierung nötig

Wien (OTS) - Seit Jahren stagniert die „Sanierungsrate“ bei alten Heizungen in Österreich unter 1 %(!). Nötig wären ca. 3 %, damit die Anlagen in unseren Haushalten einigermaßen auf dem letzten Stand der Technik (und des Energiesparens) sind. Insofern schätzt das Zukunftsforum SHL die geplante Fortsetzung des Sanierungsschecks als wichtiges Signal ein, betont Obmann Andreas Rotter: „Im Sinne der Konsumenten und Installateure ist uns eine unbürokratische Abwicklung wichtig. Österreichweit einheitliche Förderrichtlinien sollten das Zi+el sein. Wir treten außerdem für eine modulartige Förderung ohne Junktimierung mit anderen Maßnahmen wie etwa Dämmung ein.“

Treffsichere Förderungen und Anreize werden die Erneuerung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen in den Haushalten erleichtern. Die Klima- und Energiestrategie wäre hier auch eine Chance auf strukturelle Verbesserungen. In den kommenden Jahren werde man hoffentlich beginnen können, den Sanierungsstau abzubauen. „Jedenfalls sollte man evaluieren, in welchem Ausmaß die Förderbeträge tatsächlich Investitionen bei der Heizungsanlage auslösen. Nur so lässt sich das volle Potenzial dieser Maßnahme ausschöpfen, und das eingesetzte Steuergeld wird langfristig gut angelegt“, erklärt Martin Hagleitner (Austria Email AG), der sich auch im Vorstand des Zukunftsforums SHL engagiert. Niedrigere Heizkosten sind auch ein Beitrag zum „leistbaren Wohnen“, das die Politik anstrebt.

Mitglieder des Zukunftsforum SHL sind aktuell die Bundesinnung und die neun Landesinnungen der Installateure, die Österreichische Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels sowie die Unternehmen alpha innotec, Austria Email, Bosch/Junkers, Buderus, Danfoss, Grundfos, Herz, Honeywell, IMI Hydronic, JUDO, Novelan, Ochsner, Reflex Austria, THERMOCHEMA, Uponor, Vaillant, Viessmann, Vogel & Noot und Wilo. Für Installateure bietet das Zukunftsforum dazu – und zu weiteren Branchenthemen – das ganze Frühjahr über in ganz Österreich eine Reihe von „Info-Lunches“ für Sanierungsberater und jene, die es noch werden wollen. Konsumenten können sich weiterhin auf www.dieinstallateure.at über Energiesparmöglichkeiten informieren. (PWK357/us)

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