Vorstoß für CO2 Bepreisung von Kanzler Kurz und Ministerin Köstinger beruht auf weltweit breiter Unterstützung

CO2 Preis als wichtige Weichenstellung für erneuerbare Energiezukunft

Wien (OTS) - Die gestern von Bundeskanzler Kurz verkündete und von Bundesministerin Köstinger gemeinsam mit der französischen Staatssekretärin Poirson bekräftigte Initiative für eine CO2 Bepreisung ist ein wichtiger Vorstoß für einen gerechten Klimaschutz. „Der europäische Energiemarkt ist überfüllt mit fossiler Energie und verhindert so den Umstieg auf saubere erneuerbare Energien“, so Peter Püspök, Präsident Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Zutreffend wird von Ministerin Köstinger festgestellt, dass eine Allianz von Mitgliedsstaaten hier vorangehen kann, um die EU in die richtige Richtung zu lenken. „Länder wie Großbritannien oder Schweden haben bereits selbständig auf nationaler Ebene Maßnahmen getroffen, die sich positiv auf ihr Energiesystem und die Umwelt ausgewirkt haben. Schweden hat gezeigt, dass sogar sehr hohe CO2 Preise von wirtschaftlichem Vorteil sind,“ stellt Florian Maringer, Geschäftsführer des EEÖ, fest.

Eine faire CO2 Bepreisung findet breiten Anklang bei allen nationalen und internationalen Experten, wie etwa der Vorsitzenden des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. Ebenso setzt der französische Präsident Macron auf diese wirtschaftlichste und gerechteste Form der Energiewende. Auch namhafte Vertreter der klassischen Energiewirtschaft in Österreich fordern seit Jahren eine faire CO2 Bepreisung. „Die Zweckwidmung der Einnahmen aus dem CO2 Preis für klimarelevante Maßnahmen, wie von Ministerin Köstinger geplant, ist eine hervorragende Idee um endlich auch Fortschritte bei der Energieeffizienz zu erzielen. Mit einer Rückführung der Einnahmen an Private und die Wirtschaft können ungerechte Belastungen vermieden werden,“ so Püspök. „Letztendlich kann man so die rechtzeitige Umstellung des Energiesystems auf dem ohnehin unvermeidbaren Weg einleiten und die Wirtschaft kann davon frühzeitig profitieren. Der Vorstoß von Kanzler Kurz und Ministerin Köstinger ist ein guter Anfang, der Hoffnungen weckt.“

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