Wohin geht die Arbeitszeit?

Wien (OTS) - Der Arbeitszeitbegriff ist in Diskussion. Dabei geht es nicht nur um den "12-Stunden-Tag" sondern vor allem auch um den Arbeitszeitbegriff an sich: Mobile Working, Vertrauensarbeitszeit, neue Modelle der Rufbereitschaft, etc. - das alles sind Arbeitsformen, die in der Praxis zwar gelebt, rechtlich aber oft unzureichend umgesetzt werden. Ein dichter Themenkomplex, der beim CMS Business Breakfast am 15. Mai gründlich durchleuchtet wurde.

Ein heißes Thema ist der der sog. "12-Stunden-Tag". Was kann eine Novellierung des Arbeitszeitgesetzes bringen? Wie lassen sich Mobile-Working-Modelle oder andere vertrauensarbeitszeitnahe Modelle rechtskonform abbilden? Muss womöglich der Begriff des leitenden Angestellten neu definiert werden? Und wie wird Arbeitsbereitschaft von Rufbereitschaft richtig abgegrenzt? Antworten auf Fragen wie diese erhielten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CMS Business Breakfast von den beiden CMS Arbeitsrechtsexperten Christoph Wolf, Partner und Co-Leiter der Fachabteilung für Arbeits- und Sozialrecht und Andreas Jöst, Senior Lawyer.

Weiters wurden im Rahmen der Veranstaltung Wege aufgezeigt, wie die Schnittstelle zwischen den rechtlichen Anforderungen und dem betrieblichen Arbeitsprozess im Rahmen geeigneter Arbeitszeitmodelle gestaltet werden können. Inwieweit der 12-Stunden-Tag bereits jetzt ein gangbares Modell ist, wurde ebenfalls hinterfragt. Stichwort Gleitzeit-gestaltung: Hier wurden neue Wege aufgezeigt, bei denen unter gewissen Voraussetzungen nur mehr der jeweilige Tages-saldo aufgezeichnet werden muss. Aber Achtung, so die beiden Arbeitsrecht-Experten Jöst und Wolf: "Dies ist nur möglich, wenn dem Arbeitnehmer bei der Gestaltung von Arbeitsort und der Lage der Arbeitszeit weitgehende Selbstbestimmungsrechte zukommen."

Nicht zuletzt wurde auch die neueste Judikatur des EuGH vorgestellt, die weitreichende Auswirkungen auf das österreichische Verständnis haben wird.

CMS Trendthemen 2018

Der 12-Stunden-Tag und damit verbundene arbeitsrechtliche Fragen sind nur eines von vielen Themen, mit denen sich CMS im Rahmen einer umfassenden Eventserie gezielt an Unternehmen richtet, die in Sachen Risikoabschätzung und Prävention gerne am neuesten Stand sein wollen. Doch nicht nur zu Risk & Prevention, auch zu einem zweiten großen Themenblock - Digital Economy - veranstaltet CMS Wien zahlreiche Events, um immer wichtiger werdende rechtliche Fragestellungen rund um FinTechs, Cybercrime, Smart Contracts, ICO (Initial Coin Offering), etc. zu präsentieren und zu diskutieren.

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