Neue Wiener Marktordnung: VIER PFOTEN für Verbot von Käfigeiern und Pelz

Rot-grüne Stadtregierung verhandelt Regelungen neu

Wien (OTS) - Derzeit wird gerade eine neue Wiener Marktordnung verhandelt. VIER PFOTEN sieht eine gute Gelegenheit für die rot-grüne Stadtregierung, um ein Zeichen gegen Käfigeier und Pelz zu setzen.

„Käfigeier sind im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel schon längst Geschichte, auf Wiener Märkten aber leider immer noch Realität. Am Brunnenmarkt zum Beispiel findet man laufend Käfigeier im Angebot. Neulich fanden wir Käfigeier aus Polen für 10 Cent pro Stück“, so Irina Fronescu, Kampagnenmitarbeiterin bei VIER PFOTEN. „Das Absurde ist: Viele Konsumenten denken, dass gerade auf Märkten das Angebot nachhaltig ist. Es ist ihnen oft nicht bewusst, dass sie Produkte kaufen, hinter denen Tierqual steckt.“

Und auch bei Pelz ist es Zeit, dass sich auf den Märkten etwas ändert, meint VIER PFOTEN. Pelz ist als Accessoire auf Mützen, Schals und Handschuhen voll im Trend – vor allem auf Christkindlmärkten. Mitarbeiterinnen der Tierschutzorganisation fanden bei einer Recherche letzten Winter auf drei von vier Weihnachtsmärkten in Wien Produkte mit echtem Pelz. Zusätzlich fehlte bei fast allen überprüften Produkten die EU-vorschriftsmäßige Kennzeichnung "Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs". Auch am Wiener Naschmarkt wurde bereits mehrere Male nicht entsprechend gekennzeichneter Pelz gefunden. „In London haben Anfang 2018 die populären Märkte Camden Market und Spitalfields den Handel mit Pelz verboten“, sagt Fronescu. „Es wäre sehr lobenswert, wenn Wien auch nachzieht. Die Überarbeitung der Marktordnung ist ein sehr guter Anlass dafür!“

„Der Trend geht eindeutig in Richtung Transparenz, und auf den Märkten ist diese leider nicht immer gewährleistet“, so Fronescu. „Konsumenten müssen Klarheit darüber haben, was sie kaufen.“

Laut VIER PFOTEN ist die Politik hier nun gefordert, den Verbrauchern den Schritt zum nachhaltigen und tierfreundlicheren Konsum zu vereinfachen. „Gerade mit der Gesetzgebung hat es die Stadt Wien in der Hand, eine Änderung der Konsumgewohnheiten zu erreichen“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenmitarbeiterin Fronescu.

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