Wirtschaftskammer: Standort verbessern, Service ausbauen

Wirtschaftsparlament in Eisenstadt. Im Fokus: Standortfaktoren und mehr Service für Unternehmen.

Eisenstadt (OTS) - Schwerpunktthemen des heutigen Wirtschaftsparlaments in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt waren Weichenstellungen für den Wirtschaftsstandort Burgenland und das damit verbundene Service für die heimischen Unternehmer. 

„Einheitliches Service ist ein Kernelement unserer Arbeit“, erklärte Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth anlässlich der Tagung: „Wir sehen unsere Arbeit so: Nachfragen wo es krankt, helfen wo es geht, ändern wo es sein muss.“ Und ergänzt: „Unser Service muss noch stärker an die Bedürfnisse der heimischen Unternehmer angepasst werden.“ 

Nemeth verwies beim Wirtschaftsparlament auch auf den Standortdialog mit dem Land Burgenland: „Wir wollen das Burgenland zum wirtschaftsfreundlichsten Bundesland machen. Um hier den nächsten Schritt zu machen, müssen wir die Vorzüge des Burgenlands noch besser darstellen und gleichzeitig Problemfelder bekämpfen“, erklärte Nemeth.

 Diese sind laut Nemeth 

  • fairer Wettbewerb und gleiche Regeln für alle, 
  • Hebung und Absicherung der Lebensqualität, 
  • hochwertige Arbeitsplätze in Wohnsitznähe, Sicherheitsgefühl, Raumplanung, Regionalentwicklung, 
  • und die Vernetzung in Clustern im Land und über die Landesgrenzen hinweg. 

Das Online-Service der Wirtschaftskammer für die heimischen Unternehmer soll verbessert und weiter ausgebaut werden. Die Homepage wird zur Businessplattform weiterentwickelt. Nemeth: „Dadurch sollen die Klein- und Kleinstbetriebe im Burgenland noch intensiver bei der Erreichung ihrer unternehmerischen Ziele unterstützt werden.“ So zum Beispiel werden analoge und digitale Formate vernetzt, um damit für die burgenländischen Unternehmer zusätzliche Geschäftschancen zu erschließen. 

Nemeth räumte aber auch ein, dass man neue Wege finden muss, dass die Unternehmer noch intensiver die Angebote und Informationen der Wirtschaftskammer nutzen. „Für uns als kleine Wirtschaftskammer ist das eine große Kraftanstrengung, die es zu bewältigen gibt“, erklärt Nemeth. 

Nemeth weiter: „Die Diskussion um die Pflichtmitgliedschaft wird nicht abreißen aber ich bin aber davon überzeugt, dass – weil nämlich das Angebot der Kammer stimmt – diese Diskussion ganz eindeutig zugunsten einer gesetzlichen Kammermitgliedschaft ausgeht.“

Abschließend gab es Dank und lobende Worte für den scheidenden Wirtschaftskammerpräsidenten Christoph Leitl: „Er ist einer der für die Wirtschaft gekämpft hat und aufs Burgenland geschaut hat. Ein herzliches Dankeschön für sein Engagement.“ Leitls Nachfolger, Harald Mahrer, streute er Rosen: „Er ist ein kluger Kopf, ich wünsche ihm alles Gute, dass es ihm gelingt die erfolgreiche Arbeit für die österreichische Wirtschaft fortzusetzen.“ 

 

 

 


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