Industrie: Brücken zwischen Ideen und Markt stärken

IV-GS Neumayer: Wissen generieren, Ergebnisse verwerten, Mehrwert schaffen – F&E-Dynamik aufrechterhalten

Wien (OTS) - „Der Wissens- und Technologietransfer ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Gruppe der Innovation Leader. Unser Ziel muss sein, Wissen nicht nur zu generieren, sondern dieses auch zu verwerten“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, am heutigen Dienstag anlässlich des Pressegesprächs von Forschungsminister Heinz Faßmann, FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth sowie dem Rektor der Universität Wien, Heinz W. Engl. Durch das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit 15 Millionen Euro finanzierte FFG-Programm werde nach dem Vorbild der ETH Zürich eine sinnvolle Maßnahme gesetzt, innovative Köpfe in Österreich in ihrem Mut zur unternehmerischen Tätigkeit zu unterstützen und damit akademische Ausgründungen zu forcieren. „Wissenschaft und Wirtschaft sind das Fundament unseres Innovationssystems. Dabei kommt Unternehmen eine essenzielle Rolle im innovativen Ökosystem zu, denn diese sind das notwendige Bindeglied für die Umsetzung von Ideen auf dem Markt und damit in die Gesellschaft“, so Neumayer, der darauf verwies, dass heimische Unternehmen rund 65 Prozent der gesamten F&E-Ausgaben des Landes tätigten.

Hochschulpolitischer Dialog zwischen Industrie und TU Austria

Die Technologieführerschaft zu erlangen und auszubauen sei wegen des bereits sehr hohen Niveaus und des internationalen Konkurrenzdrucks aber eine erhebliche Herausforderung. „Erst wenn es gelingt, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die angewandte Forschung und die experimentelle Entwicklung überzuleiten und letztendlich umzusetzen, können wir unser volles Potenzial entfalten, um mit innovativen Lösungen am Weltmarkt wettbewerbsfähig zu sein“, erklärte der IV-Generalsekretär. Die heimischen Innovationsketten seien daher insgesamt in Österreich abzusichern und zusätzlich zu stärken. „Wissenschaftliches Arbeiten und unternehmerisches Denken sind kein Widerspruch in sich, sondern zwei Komponenten, die in Verbindung miteinander Mehrwert erzielen“, so Neumayer. Mehrwert will die Industriellenvereinigung auch in Zusammenarbeit mit der TU Austria schaffen. Gemeinsam veranstalten sie am 4. Juni 2018 den ersten Hochschulpolitischen Dialog „Technische Universitäten und Industrie:
starke Partner, fordernder Wettbewerb – gemeinsam mehr erreichen" im Haus der Industrie. Dabei werden nationale und internationale Expertinnen und Experten über wichtige Maßnahmen und Kriterien für einen zukunftsorientierten Wissens- und Innovationsstandort hinsichtlich Internationalisierung, Stärkung von Exzellenz sowie Steigerung des Outputs diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://docs.iv.at/s/fhTYmE4c0u8ULvG

Anmeldung sind unter folgendem Link möglich: https://bit.ly/2k0pj5w

Weitere Informationen: www.iv.at/medien

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