NEOS: Taschenspielertrick der Krankenkassen kann nicht über Reformbedarf hinwegtäuschen

Gerald Loacker: "Der Hauptverband stellt sich mit dem selben Taschenspielertrick wie jedes Jahr besser dar, um sich vor wirklichen Reformen zu drücken.“

Wien (OTS) - Wenig beeindruckt reagiert der NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf die heute vorgelegten Zahlen der Krankenkassen zur Bilanz 2017 und zur Vorschau für 2018: „Es sind vorhersehbare Neuigkeiten, dass die Kassen immer im Laufe des Jahres von Monat zu Monat positivere Zahlen präsentieren als am Anfang. Diese Vorgangsweise, zunächst Negativszenarien zu prognostizieren und diese während des Jahres dann zu korrigieren, kennen wir vom Hauptverband schon lange“, ruft Loacker in Erinnerung.

Für ihn ist klar, dass sich der Hauptverband  mit dieser Strategie in Wirklichkeit nur gegen dringend notwendige Reformen immun machen will: „Von Seiten der Kassen werden jetzt die Reformen des Hauptverbandes als Grund für die positive Bilanz ins Treffen geführt. Doch diese Reformen sind so wirksam wie die Homöopathie, die von manchen Kassen bezahlt wird. Die bittere Wahrheit ist aber eigentlich, dass für das Plus die Patientinnen und Patienten bluten mussten.“ Der NEOS-Sozialsprecher verweist darauf, dass manche Kassen wie die BVA riesige Vermögen anhäufen, während in anderen Kassen an der Versorgung der Patienten gespart werden muss. Loacker erneuert in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem Risikostrukturausgleich, der alle Kassen mit erfasst.

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