„WELTjournal“ am 16. Mai über „Iran – Sanktionen und Verbote“

Im „Weltjournal +“: „Gottesstaat – Irans Großmacht-Ambitionen“

Wien (OTS) - Cornelia Vospernik präsentiert am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 aus aktuellem Anlass zwei Dokumentationen, die sich mit dem Iran auseinandersetzen. Zunächst um 22.30 Uhr das „WELTjournal“ mit „Iran – Sanktionen und Verbote“ und danach um 23.05 Uhr „WELTjournal +“ mit „Gottesstaat – Irans Großmacht-Ambitionen“.

WELTjournal : Iran – Sanktionen und Verbote

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran herrscht Sorge vor einer Eskalation. Das Abkommen hatte den Iran verpflichtet, auf Atomwaffen zu verzichten – und im Gegenzug die Sanktionen ausgesetzt und Wirtschaftsbeziehungen ermöglicht. Der Deal hatte die moderaten Kräfte im Iran gestärkt und eine vorsichtige Öffnung des Gottesstaates nach sich gezogen. Die Aufkündigung des Abkommens durch die USA spielt den Hardlinern in die Hände und macht die Hoffnung vieler Iraner auf ein freieres Leben zunichte.

„WELTjournal“ zeigt das Leben im Iran unter den strengen Gesetzen der Ayatollahs. Musik zu hören, Partys zu feiern, eine Krawatte zu tragen oder einen Hund zu besitzen kann bereits gefährlich sein. Vor allem junge Iranerinnen und Iraner setzen alles daran, sich abseits der strengen Augen der Sittenwächter ein wenig Freiheit zu ermöglichen.

WELTjournal +: Gottesstaat – Irans Großmacht-Ambitionen

Das Atom-Abkommen mit dem Iran galt als historisch und war das erste bedeutende Abkommen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 und nach jahrelangen Krisen und Spannungen. Die Vereinbarung, die auf Verhandlungen und Dialog beruhte, markierte auch die Rückkehr des Iran auf die Weltbühne.

„WELTjournal +“ zeigt, wie wichtig der Iran nach den Jahren der Isolation für die Weltgemeinschaft geworden ist, im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist Teheran inzwischen unverzichtbar. Doch der Iran ist auch gefürchtet: Er ist zentraler Akteur im Nahen Osten, mischt bei den Kriegen in Syrien und im Jemen mit und konkurriert mit Saudi-Arabien um die Vormachtstellung. Regierungsvertreter und Experten aus dem Iran, Saudi-Arabien und den USA erklären, wie und warum Teheran seine militärische und politische Stellung kontinuierlich ausgebaut hat, während die Karten dort neu gemischt wurden.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001