Wiener FPÖ will „Förderstopp für radikal-islamische Vereine“

Wien (OTS/RK) - Keinen Vertrauensvorschuss und „keine Stimmen“ für Bürgermeister-Kandidat Michael Ludwig und sein Team wird es beim Gemeinderat zur Wahl des neuen Bürgermeisters am 24. Mai von den FPÖ-MandatarInnen geben. Das hat Klubobmann Toni Mahdalik heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz angekündigt. Das von Ludwig am Montag nominierte Stadtrat-Team sei „verstaubt, reformunfähig und verfilzt“, die FPÖ erwarte vom künftigen Bürgermeister keinen Kurswechsel bei „Rekordschulden, Arbeitslosenzahlen, gescheiterter Integration und Bildungspolitik“.

Kritik übte die FPÖ vor allem zum Thema Islam in Wien. Morgen, Mittwoch, wird der Gemeinderat auf Verlangen der FPÖ noch vor der Bürgermeister-Wahl unter dem Titel „Schluss mit der rot-grünen Förderung radikalislamistischer und türkisch-nationalistischer Vereinsnetzwerke!“ tagen. Die FPÖ will die Sitzung nutzen, um einen „Förderstopp für radikal-islamische Vereine“ zu verlangen. In einem Leitantrag werde die FPÖ eine „Abkehr von der rot-grünen Willkommenskultur und der Scharia“ und deren Vermittlung fordern – konkret müssten von der Stadt geförderte Kindergärten und Vereine dahingehend kontrolliert werden. Ausgezahlte Förderungen müssten zurückgezahlt, Koranverteilungen verboten und „Doppelgleisigkeiten bei der Beratung von Migranten“ beseitigt werden, sagte Mahdalik.

Weitere Informationen: Pressestelle der FPÖ Wien, Tel. 01/4000-81746. (Schluss) ato

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