Blümel: Es muss jetzt endlich wieder um Wien gehen

Wölbitsch: 100 Tage Ludwig als SPÖ-Chef waren 100 Tage Stillstand – „More of the same“ ist worst case für Wien – Wien ist auf der Strecke geblieben

Wien (OTS) - „Für Wien wünsche ich mir sehr, dass es nach der Bekanntgabe des Stadtrat-Teams nun endlich wieder um Wien geht“, stellt Landesparteiobmann Bundesminister Gernot Blümel fest: „Denn wenn man sich die letzten 2,5 Jahre Rot-Grün in Wien ansieht, dann waren leider Streit und interne Personaldiskussionen der rot-grünen Stadtregierung die einzig bestimmenden Faktoren. Wien ist in den letzten Jahren leider auf der Strecke geblieben.“

Daher sei er froh über jede Veränderung in Wien. „Denn jede Veränderung bringt auch die Chance auf Verbesserung“, so Blümel. Es gebe in Wien sehr viel zu tun. Vom Abkehren von der Schuldenpolitik bis zur Mindestsicherung, von überbordender Bürokratie bis zur gelebten Unternehmervertreibung, von einem notwendigen Umdenken im Umgang mit den Themen Migration und Integration bis zum dringenden Handlungsbedarf bei den Islamischen Kindergärten, nennt der Landesparteiobmann einige Bereiche.

„Vor allem im Kunst- und Kulturbereich hoffe ich auf gute Zusammenarbeit mit der neuen Kulturstadträtin. Meine große Hoffnung ist, dass es endlich gelingt, kulturelles Erbe und Zukunft in Wien unter einen Hut zu bringen. Ich lade Veronica Kaup-Hasler daher zu einem sehr zeitnahen Austausch ein und habe mein Büro bereits mit der Terminfindung beauftragt“, so der Kulturminister.

„Die ersten 100 Tage Ludwig als SPÖ-Chef waren jedenfalls 100 Tage des Stillstands“, erklärt Stadtrat Markus Wölbitsch. Was in 100 Tagen hingegen möglich ist, habe die Bundesregierung vorgezeigt. „Der Bund schafft ein Ende der Schuldenpolitik, setzt mit dem Familienbonus Plus die größte Entlastung für Familien in der Zweiten Republik um und sorgt mit über 4.000 zusätzlichen Polizisten künftig für mehr Sicherheit. In Wien hoffen wir auf Veränderung. Denn ein ‚more of the same‘ wäre der worst case für Wien. Ob jedoch echte Veränderung mit Personen gelingt, die beinahe ausschließlich auch bisher Teil des Systems und Vertreter der Willkommenskultur waren, bleibt mehr als fraglich“, so Wölbitsch.

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