LR Teschl-Hofmeister zum Internationalen Tag der Pflege

„Steigender Bedarf an Pflege braucht langfristige Lösungen“

St. Pölten (OTS/NLK) - Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am vergangenen Samstag wies Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister auf die enormen Leistungen, die pflegende Angehörige und professionelle Dienste für die Pflege und Betreuung von älteren, kranken und pflegebedürftigen Menschen erbringen und auf das flächendeckende und hochwertige Pflegeangebot in Niederösterreich hin. „Der Bedarf an informeller und formeller Pflege wird aufgrund der demografischen Entwicklung weiter steigen. Die aktuelle Zahl der Pflegegeldbeziehenden in Niederösterreich liegt bei 90.000, diese wird sich bis zum Jahr 2025 auf 108.000 erhöhen“, führt die Landesrätin aus. Mit dem adaptierten Altersalmanach, welcher noch in diesem Jahr vorliegen werde, könne man nach der Abschaffung des Pflegeregresses, langfristigere Prognosen und Planungen im Pflegebereich vornehmen.

„Der Pflegeberuf ist zumeist auch Berufung, der viel an Einsatz, Erfahrung und Einfühlungsvermögen erfordert, aber auch viel zurückgibt. Der Pflegeberuf ist außerdem eine wichtige und hoffnungsvolle Zukunftsbranche, die schon allein angesichts der Bedarfszahlen vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet, von der neu geschaffenen Alltagsbegleitung über die klassische Pflege und Betreuung bis hin zu modernsten Managementaufgaben“, ist Teschl-Hofmeister überzeugt.

„Dies ist jedoch nur mit langfristigen Finanzierungslösungen möglich“, appelliert Teschl-Hofmeister neuerlich an den Bund, die langfristige Absicherung der Pflegefinanzierung sicherzustellen. „Die Menschen werden immer älter, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Das braucht langfristige und verlässliche Lösungen“, so Teschl-Hofmeister.

Beim Ausbau der mobilen Dienste und der stationären Pflege orientiert man sich in Niederösterreich am Altersalmanach, wo auf Basis von Demographie- und Haushaltsdaten der konkrete Bedarf an Betreuungsplätzen in allen niederösterreichischen Bezirken erhoben wird. Das Land Niederösterreich selbst ist mit 48 Standorten, rund 5.880 Pflege- und Betreuungsplätzen und 5.360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unterstützt von 1.600 Ehrenamtlichen, der größte Anbieter im Land. Jährlich wendet man rund 280 Millionen Euro für die Pflege und Betreuung der älteren Generation auf. „Mit der Entwicklung innovativer und zielgruppenorientierter Wohn- und Lebensräume und einem neuen wissenschaftlich basierten Pflegekonzept gehen wir neue Wege in der Pflege und Betreuung in Niederösterreich. Denn auch das Altern selbst unterliegt einem ständigen Wandel, und wir wollen für die Zukunft und die sich ändernden Ansprüche kommenden Senioren-Generationen gut gerüstet sein“, betont die Sozial-Landesrätin abschließend.

Ein gerne angenommener Service des Landes Niederösterreich ist die NÖ Pflege-Hotline, die rasche, fachkundige und kostenlose Beratung rund um das Thema Pflege bietet: 02742/9005-9095.

Nähere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

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