Feichtinger/Katzian: Drastische Kurskorrektur in Klima- und Umweltpolitik der Bundesregierung notwendig

Studie im Auftrag des Umweltministeriums zeigt katastrophalen Zustand der österreichischen Klima- und Energiepolitik – „Ergebnisse höchst alarmierend“ Studie im Auftrag des Umweltministeriums zeigt katastrophalen Zustand der österreichischen Klima- und Energiepolitik – „Ergebnisse höchst alarmierend“

Wien (OTS/SK) - Als „dramatisch und alarmierend“ bezeichnen SPÖ-Energiesprecher Wolfgang Katzian und SPÖ-Umweltsprecher Klaus Feichtinger die erst jetzt bekannt gewordene Studie einiger renommierter Forschungsinstitute, wonach Österreich eine drastische Kurskorrektur in Sachen Klima- und Energiepolitik braucht. „Die Bundesregierung muss die Ergebnisse dieser Studie ernstnehmen und deutlich höhere Anstrengungen unternehmen, damit die Energie- und Klimaziele erreicht werden können“, so Katzian am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Vor allem angesichts dieser Ergebnisse habe man „keinen Spielraum mehr für Wischi-Waschi-Aktionen, die ambitionslose Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung muss dringend überarbeitet werden“, so Feichtinger. Die Studie wurde bereits im Dezember 2017 fertig gestellt, bislang aber unter Verschluss gehalten und erst auf Druck von Global 2000 veröffentlicht. ****

Neben dem dringend notwendigen Handlungsbedarf zeige die Studie auch das enorme wirtschaftliche Potential dieses Veränderungsprozesses. „Die Bundesregierung muss dringend echte Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzen. Damit würde Österreich auch wirtschaftlich profitieren“, so der SPÖ-Umweltsprecher. Die Studie zeigt ambitionierte Wege beim fast vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien auf. „Leider ignoriert die Kurz/Strache-Regierung die wirtschaftlichen Potentiale eines solchen Projektes völlig“, so Katzian und weiter: „Derzeit ist die Situation so, dass unambitionierte Lobbyingpolitik betrieben wird und der Sparwahn der Regierung dringend notwendige Investitionen in die Energiewende verhindert.“

Beide SPÖ-Abgeordnete kritisieren außerdem den fehlenden sozialen Ausgleich in der Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung. Gespannt warte man nun auf die Enquete am 23. Mai im Parlament:
„Hoffentlich werden wir im Rahmen der Parlamentsenquete von dieser Bundesregierung detailliertere Zeitpläne, Maßnahmen und Strategien erfahren“, so Katzian und Feichtinger unisono. (Schluss) rm

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