FPÖ-Darmann: SPÖ verwehrt unseren Ahnen ein ehrendes Andenken!

FPÖ beantragt würdigen Festumzug zum 100-jährigen Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung – Dank an die Heimat- und Traditionsverbände

Klagenfurt (OTS) - In der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages zur „Gedenkkultur in Kärnten“ betonte der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, dass selbstverständlich allen Opfern von Terrorregimen zu gedenken ist. „Es ist aber ein starkes Stück dieser im Machtrausch befindlichen SPÖ, einerseits eine aktuelle Stunde zur ´Gedenkkultur´ zu beantragen, andererseits jedoch unseren Ahnen, die im Kärntner Abwehrkampf ihr Leben gelassen haben, durch ein beliebiges Sammelsurium von Events 100 Jahre nach der Volksabstimmung ein ehrendes Andenken verwehren zu wollen“, betonte Darmann. Nicht anders sei der Umstand zu werten, dass sich die rot-schwarze Landesregierung aus der inhaltlichen Verantwortung für die Landesfeiern völlig davonstiehlt.

Die stolze Kärntner Landesgeschichte dürfe von der Koalition nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden. „Die FPÖ pocht darauf, dass die Regierung die Heimat- und Traditionsverbände Kärntens nicht nur als missliebige Notwendigkeit und Randerscheinung betrachten darf, sondern diese wichtigen Kärntner Kulturträger an federführender Stelle der Organisation und Präsentation miteinzubinden“, so Darmann. Die FPÖ werde daher in einem Antrag die Regierung auffordern, einen würdigen Festumzug zum 100-jährigen Jubiläum der Volksabstimmung in der Landeshauptstadt zu veranstalten, an welchem Brauchtumsgruppen, Kulturvereine und Einsatzorganisationen aus dem ganzen Land teilnehmen können. „Am Abstimmungsverhalten der Abgeordneten von SPÖ und ÖVP wird sich zeigen, wer die stolze Geschichte der Kärntner Heimat zu würdigen weiß“, erklärte der FPÖ-Chef.

Gegenüber Landeshauptmann Peter Kaiser hielt Darmann fest, dass es weder mit Gedenken, noch mit Kultur zu tun habe, wenn sich ein hasszerfressener Autor Josef Winkler in niveaulosester Art über das Andenken eines verstorbenen Amtsvorgängers Kaisers hermacht. „Ich hätte mir von einem Landeshauptmann erwartet, sich zu distanzieren, statt einem modernen Hassprediger auch noch zu applaudieren“, so Darmann. Abschließend dankte er den Heimat- und Traditionsverbänden, welche „nicht Partisanen und Aggressoren, sondern unsere Ahnen in die Zukunft tragen“. Denn ohne diese würde es unsere Kärntner Heimat nicht geben.

Mahnende Worte richtete Klubobmann-Stellvertreter Mag. Christian Leyroutz an die SPÖVP- Regierungskoalition: „Ich vermisse in diesem Zusammenhang jegliches Bekenntnis, vor allem in ihrem Regierungsprogramm, zur Aufarbeitung der Kärntner Geschichte, insbesondere im Hinblick auf die Terrorattentate und Angriffe auf das Land Kärnten. Hier wird bewusst versucht, Teile der Kärntner Geschichte auszublenden.“ Wenn so die sogenannte "Erneuerung" Kärntens aussehe, bleibe dazu nur zu sagen, dass sich die Freiheitlichen klar gegen eine Verstümmelung der Kärntner Gedenkkultur, eine angedachte Geschichtsverfälschung und eine Geschichtsverdrehung aussprechen, betonte Leyroutz.

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