Iran-Abkommen - Schieder: „Schwerwiegende Fehlentscheidung Trumps gefährdet Stabilität im Nahen Osten“

Wien (OTS/SK) - Als „schwerwiegende politische Fehlentscheidung, die die Stabilität im Nahen Osten gefährdet“, kritisiert der geschäftsführende Klubobmann und außenpolitische Sprecher der SPÖ, Andreas Schieder, die Entscheidung Trumps, aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen. Auch die Drohung neuer Sanktionen gegen den Iran seitens der USA führe nur in eine neuerliche Spirale der Eskalation, zeigt sich Schieder besorgt. Das Atomabkommen mit dem Iran von 2015 habe zu Stabilität und Sicherheit in der Region beigetragen. Der Iran habe sich verpflichtet, für mindestens ein Jahrzehnt wesentliche Teile seines Atomprogramms drastisch zu beschränken. Diese Vereinbarung beinhalte auch wirtschaftliche Vorteile für das iranische Volk. Dies alles sieht Schieder durch Trumps Entscheidung gefährdet. ****

Es gebe außer den USA noch die Mitunterzeichnerstaaten, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China; „diese Staaten müssen jetzt versuchen, das Abkommen ohne die USA zu bewahren, da sonst die Folgen für die Konflikte im Nahen Osten mit dem Iran als einer der maßgeblichen Regionalmächte kaum absehbar sind“, so Schieder. (Schluss) mb/sl/mp

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