AUVA-Radworkshop startet in die neue Saison

Der beliebte AUVA-Radworkshop rollt wieder durch Österreichs Volksschulen

Wien (OTS) - Anfang April 2018 erfolgte der Startschuss für die 14. Saison des AUVA-Radworkshops. Verschiedene Stationen, die mit dem Fahrrad oder dem Roller zu bewältigen sind, fördern dabei die Kindersicherheit beim Radfahren. Der österreichische Verkehrssicherheitsfonds sowie die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Salzburg, Steiermark, Tirol und Kärnten tragen mit finanzieller Unterstützung zur Durchführung der Aktion bei.

„Alle Schülerinnen und Schüler sind bei der AUVA kostenfrei unfallversichert. Der Radworkshop ist eine von vielen Maßnahmen, die zur Unfallprävention in den Schulen gesetzt werden und so die Expertenrolle sowie das umfassende Know-how der AUVA in Sachen Prävention unterstreichen“, so Joachim Rauch, Präventionsexperte in der AUVA.

Förderung von Motorik und Sicherheitsbewusstsein

Rund 28.000 Schülerinnen und Schüler aus 225 Volksschulen haben 2018 die Möglichkeit, den AUVA-Radworkshop zu absolvieren. Als kostenloses Event für die Volksschulen trägt dieser zur Förderung der Mobilität bei und erfreut sich großer Beliebtheit. Der flexibel ausgestattete Hindernisparcours umfasst fahrdynamische und koordinative Übungen. So trainieren die Kinder ihre Motorik und sind besser gegen Unfälle gerüstet.

Rauch zur Zielsetzung des Programms: „Der AUVA-Radworkshop unterstützt Kinder dabei, sicherer Rad zu fahren und fördert so auch den Spaß an der Bewegung. Darüber hinaus können motorisch kompetente Kinder sicherer am Straßenverkehr teilnehmen, da sie ihre volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmen können und nicht der Tätigkeit des Radfahrens.“

Um darüber hinaus auch das Sicherheitsbewusstsein zu trainieren, erhält jedes Kind nach absolviertem Workshop eine Urkunde inklusive Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung. Auch die Eltern werden mit gezielten Informationen zum Thema Sicherheit versorgt.

Fahrradanfängern und Kindern ohne eigene Fahrräder werden beim Workshop übrigens AUVA-Tretroller kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Bundesweites Monitoring

Zum ersten Mal wird 2018 bundesweit ein Monitoring des Radworkshops umgesetzt. Das Monitoring ermöglicht die Erhebung wichtiger Kennzahlen, beispielsweise: Wie viele Kinder haben einen eigenen Helm? Wie viele tragen diesen korrekt? Die auf diesem Weg erhobenen Daten dienen als wertvolle Informationsbasis für die bundesweite Verkehrssicherheitsarbeit.  

Radfahrprogramm mit großer Beliebtheit

Der AUVA-Radworkshop ist neben der freiwilligen Radfahrprüfung das größte und beliebteste Radfahrprogramm an den österreichischen Volksschulen und bekam dafür auch internationale Anerkennung. Im Rahmen der European Road Safety Charter wurde der Workshop wegen seiner EU-weiten Pionierleistung und Vorbildwirkung als „Model of Best Practice“ ausgezeichnet.

Mehr Infos unter: www.radworkshop.info

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation.  Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.

Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär.

Die AUVA in zwei Minuten

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AUVA-Hauptstelle
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Email: sonja.rosenberger@auva.at
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