NEOS Wien/Meinl-Reisinger: Stadtrechnungshof bestätigt – Ludwig hat sein Ressort nicht unter Kontrolle

Wien (OTS) - Zu den heute veröffentlichten Berichten des Stadtrechnungshofs über Wiener Wohnen zeigt sich NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger verärgert: „Nun haben wir erneut schwarz auf weiß vorliegen, dass Wohnbaustadtrat Michael Ludwig seit vielen Jahren sein Ressort – allen voran Wiener Wohnen – ganz und gar nicht unter Kontrolle hat.“

Bereits 2014 gab es vom Stadtrechnungshof ein Prüfverfahren zur Handhabung mit Verlassenschaften bei Wiener Wohnen. Obwohl die Umsetzung der Empfehlungen zugesagt wurde, sind einige Missstände noch immer aufrecht. „Das ist eine Schande und zeigt, wie wenig Wert der zukünftige Wiener Bürgermeister auf ein so wichtiges Kontrollorgan und dessen Empfehlungen legt“, so Meinl-Reisinger. „Ganze Akten sind unauffindbar, andere wurden teilweise jahrelange ohne Begründung nicht bearbeitet – diese schlampige Aktenführung und Dokumentation haben unter anderem dazu geführt, dass fast die Hälfte der Verfahren länger als ein halbes Jahr gedauert hat. Dass es sogar einen Fall gibt, bei dem die Wohnung erst rund 10 Jahre nach dem Todesfall weitergegeben wurde, zeigt eindeutig das Missmanagement und die mangelhafte Kontrolle unter Ludwig auf“, erklärt die Klubobfrau.

„Ein weiterer Bericht über ein Sanierungsvorhaben bei Wiener Wohnen ist ein neues Paradebeispiel dafür, wie sehr es der Stadt Wien an professionellem Projektmanagement mangelt. 2005 wurde eine Wohnhausanlage als sanierungsbedürftig eingestuft. 13 Jahre später hat man das Sanierungsprojekt noch immer nicht vollständig abgeschlossen, aber massive Mehrkosten verursacht, fünf verschiedene Teamleiter und drei Projektverantwortliche verschlissen und zum Teil vergessen, Schlussrechnungen vorzulegen. Das zeugt nicht nur von absoluter Inkompetenz, sondern ist auch verantwortungslos. In diesem Wohnbauressort liegt vieles im Argen, es ist Zeit, dass hier endlich aufgeräumt wird“, so Meinl-Reisinger abschließend.

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