SOS-Kinderdorf-Mütter und -Väter gesucht!

SOS-Kinderdorf sucht engagierte Frauen und Männer, die sich dieser bereichernden, sinnvollen und herausfordernden Aufgabe stellen

Wien (OTS) - Die SOS-Kinderdorf-Mutter stand vor fast 70 Jahren am Beginn der SOS-Kinderdorf-Idee. Hermann Gmeiner und sein Gründerteam setzten der anonymen Massenerziehung in Großheimen damit etwas völlig Neues entgegen: Die Betreuung von Kindern in einem familienähnlichen Umfeld.

„Seither hat sich dieser besondere Beruf stetig weiterentwickelt“, sagt Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf. „Eine SOS-Kinderdorf-Familie ermöglicht es Kindern, die nicht bei ihren Eltern leben können, in einem stabilen, liebevollen Zuhause aufzuwachsen – gemeinsam mit anderen Kindern, betreut von gut ausgebildeten Bezugspersonen.“

SOS-Kinderdorf-Mütter/-Väter leben mit den von ihnen betreuten Kindern in einem SOS-Kinderdorf. „Das Besondere an diesem Modell ist der gemeinsame Lebensmittelpunkt, das gemeinsame Gestalten des Alltags, mit allem, was dazugehört. Gerade sehr kleine Kinder brauchen den Schutz, den ein familienähnliches Betreuungsangebot bietet“, so Moser.

Moderner Sozialberuf

Weltweit betreuen SOS-Kinderdorf-Mütter und -Väter 52.000 Kinder. In Österreich gibt es derzeit 62 SOS-Kinderdorf-Familien. SOS-Kinderdorf ist derzeit auf der Suche nach engagierten Frauen und Männern, die bereit sind, sich dieser bereichernden, sinnvollen und herausfordernden Aufgabe zu stellen. „SOS-Kinderdorf-Mutter oder -Vater ist ein moderner Sozialberuf. Das Arbeiten im Team, die enge Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern und das professionelle Netzwerk von SOS-Kinderdorf sind dabei wichtige Eckpfeiler“, so Moser.

Leben im Patchwork

Der Alltag in einer SOS-Kinderdorf-Familie gestaltet sich ähnlich wie in einer Patchworkfamilie: Leibliche Kinder der SOS-Kinderdorf-Mütter/Väter, EhepartnerInnen, die Eltern der fremduntergebrachten Kinder, Angehörige – sie alle gehören zur SOS-Kinderdorf-Familie. „Mit diesem Beruf möchten wir Menschen ansprechen, für die Familie einen hohen Stellenwert hat, die aber auch Wert auf klare berufliche Strukturen und einen sicheren Arbeitsplatz legen“, so Moser

SOS-Kinderdorf-Mütter/-Väter bringen eine sozialpädagogische oder erziehungswissenschaftliche Ausbildung mit – oder absolvieren diese berufsbegleitend (Dauer: drei Jahre). SOS-Kinderdorf-Mütter/Väter sind in der Betreuung und Begleitung nicht alleine, sondern arbeiten mit mindestens zwei ausgebildeten SozialpädagogInnen zusammen. Wie in den meisten Angestelltenverhältnissen arbeiten sie 5 Tage die Woche. Sie haben Urlaubsanspruch und können in der Freizeit ihren Interessen und Hobbies nachgehen.

Sepid Sarmad-Tucci ist eine von 62 SOS-Kinderdorf-Müttern in Österreich. Sie lebt mit ihrer Tochter und fünf weiteren Kindern im SOS-Kinderdorf Stübing (Steiermark): „Nach meinem Musikstudium war ich einige Zeit als Musikpädagogin und Musikerin tätig. Irgendwann bin ich auf das SOS-Kinderdorf gestoßen und war von Anfang an vom Familienleben in den SOS-Kinderdörfern begeistert. Ich wusste, SOS-Kinderdorf-Mutter zu werden ist das Richtige für mich. Das will ich machen. Den Kindern Halt zu geben gibt unglaublich viel Kraft.“

Weitere Infos und Bewerbungen unter www.sos-kinderdorf.at/familie

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SOS-Kinderdorf
Martina Stemmer
Pressesprecherin
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martina.stemmer@sos-kinderdorf.at

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