OeAD-Zotti: Mehr Geld für Erasmus+ bedeutet mehr Chancen für Europa

OeAD-Chef begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission, die Mittel für das Erasmus-Programm ab 2021 zu verdoppeln.

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich der Geschäftsführer der OeAD-GmbH, Stefan Zotti, in einer ersten Reaktion auf die heutige Veröffentlichung des Kommissionsvorschlags zum mehrjährigen Finanzrahmen 2021–2027. Die Kommission setzt einen deutlichen Schwerpunkt bei Investitionen in Forschung und Bildung. „Die Verdoppelung der Gelder für das Bildungsprogramm Erasmus+ auf 30 Mrd. Euro ist ein großer Wurf und schafft neue Chancen für den Bildungs- und Wissensraum Europa“, meint Zotti. Die OeAD-GmbH ist schon bisher vehement für eine deutlich höhere finanzielle Ausstattung des europäischen Bildungsprogramms in der nächsten Förderperiode ab 2021 eingetreten, um sicherzustellen, dass möglichst viele Personen und Institutionen vom Programm profitieren können.

Erasmus+ ist damit einer der großen Gewinner des Kommissionsvorschlags. „Diese signifikante Erhöhung ist auch eine Anerkennung der Bedeutung des europäischen Bildungsraums für die wirtschaftliche, soziale und politische Zukunft der Union“, ist Zotti überzeugt. Österreich schöpft die Programm-Mittel bereits zu 100 Prozent aus. Zotti: „Unser Ziel ist es, dass die Teilhabe in Zukunft noch breiter wird und noch mehr Menschen davon profitieren.“ Damit sei garantiert, dass Erasmus+ seine Wirkung als elementare Säule einer strategisch geplanten und umgesetzten österreichischen Bildungsaußenpolitik voll entfaltet.

Die OeAD-GmbH, die als Nationalagentur Erasmus+ Bildung auch die operative Verantwortung für die Umsetzung des europäischen Bildungsprogramms in Österreich trägt, hat sich in den letzten Monaten bereits intensiv auf nationaler und europäischer Ebene in die Diskussionen über das künftige Programm eingebracht. „Wir sind nun gespannt auf den Legislativvorschlag zum neuen Programm und hoffen auf einen breit angelegten Diskussionsprozess, um die täglichen Erfahrungen in der Abwicklung des Programms einbringen zu können“, so Zotti. Er appelliert an Rat und Europäisches Parlament, dem ambitionierten Vorschlag der Kommission zu folgen und das Budget für Erasmus+ in diesem Umfang zu beschließen. „Es gibt keine nachhaltigere Investition als jene in die Bildung der nächsten Generation“, erinnert Zotti abschließend.

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