Bundesjugendvertretung erfreut über großen Konsens beim Jugendschutz!

BJV-Appell an Oberösterreich, Weg für gänzliche Vereinheitlichung frei zu machen!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich sehr erfreut über den großen Konsens, den die Bundesländer bei der LandesjugendreferentInnenkonferenz in Sachen Jugendschutz erreicht haben: „Nach unserem jahrelangen Einsatz für einheitliche Jugendschutzregeln und dem intensiven Austausch mit allen Bundesländern im vergangen Jahr begrüßen wir es sehr, dass sich jetzt acht von neun Bundesländern vollständig auf unseren Vorschlag geeinigt haben. Auch die Unterstützung des Modells von Seiten der Jugendministerin ist sehr erfreulich“, betont BJV-Vorsitzender Derai Al Nuami.

Der Vorsitzende hebt aber hervor, dass ein wirklich einheitliches Jugendschutzgesetz auch noch die Zustimmung von Oberösterreich beim Thema Ausgehzeiten bräuchte: „Wir haben unser Modell für eine Jugendschutzvereinheitlichung bei Ausgehzeiten, Alkohol- und Tabakkonsum unter Einbeziehung von ExpertInnen entwickelt und es wird von fast allen Bundesländern mitgetragen. Oberösterreichs fehlende Zustimmung in der Frage der Ausgehzeiten ist für uns unverständlich. Wir glauben nicht, dass es dabei um die Interessen von Jugendlichen geht.“

Die BJV appelliert jetzt an Oberösterreich, noch einzulenken und den Weg für einen gänzlich einheitlichen Jugendschutz für ganz Österreich frei zu machen: „Wir sind nach jahrelangem Tauziehen jetzt ganz knapp davor, dass es endlich gleiche Rechte für alle Jugendlichen in Österreich gibt. Es wäre für junge Menschen wirklich nicht nachvollziehbar, warum nur noch in einem Bundesland andere Regeln für sie gelten sollen“, so Al Nuaimi abschließend.

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