FPÖ-Povysil: „Regierung hat bereits Großes geleistet und neue Maßstäbe im Gesundheitsbereich gesetzt“

„Unsere Politik ist glaubhaft, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert“

Wien (OTS) - „Es muss gehandelt und in neuen Maßstäben gedacht werden, damit unser Gesundheitssystem auf hohem Niveau bleibt. Unsere Regierung hat bereits in den ersten vier Monaten ihrer Arbeit Großes geleistet und neue Maßstäbe im Gesundheitsbereich gesetzt“, sagte heute die FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil in ihrem Debattenbeitrag.

„So sind etwa die Lehrpraxen mit zwölf Millionen Euro pro Jahr gesichert. Dadurch wird es nun jungen Medizinern ermöglicht, die Arbeit ihrer bereits langjährig tätigen Kollegen vor Ort in den Ordinationen kennenzulernen und gleichzeitig wird auch das Ansehen des Allgemeinmediziners in der Ärzteschaft wieder gesteigert“, erklärte Povysil.

„Mit Hilfe des E-Impfpasses kann man endlich eine Datenlage zur Durchimpfungsrate schaffen und somit der alarmierenden Senkung des Impfschutzes durch Verminderung der Durchimpfungsrate effektiv entgegensteuern – auch werden ab 2019 alle Impfungen in der elektronischen Gesundheitsakte ELGA verzeichnet. Ebenso wurden zehn Millionen Euro für die E-Medikation lukriert - diese ermöglicht Wechselwirkungen von Nebenwirkungen bei Medikamentenverordnungen frühzeitig zu erkennen und den Patienten zu schützen. Damit dem Sozialbetrug in Zukunft Einhalt geboten werden kann, wird die E-Card mit einem Foto versehen“, so Povysil.

„Um diese hohen Maßstäbe weiter zu erhalten, brauchen wir natürlich strukturelle Änderungen, die möglicherweise vordergründig unpopulär erscheinen. Dazu gehören unter anderen eine moderne, transparente, schlanke und effiziente Sozialversicherungsstruktur, ein moderner Leistungskatalog und natürlich die Abschaffung der Mehrfachversicherungen. Es kann nicht sein, dass der Bürger in fünf Versicherungen einzahlt, völlig den Überblick über seine eigenen finanziellen Leistungen verliert und dann jahrelang auf Erstattung seiner Überzahlung warten muss“, kritisierte die FPÖ-Gesundheitssprecherin.

Sparen bedeute aber keinesfalls einen Qualitätsverlust bei der medizinischen Versorgung, so Povysil, die im weiteren Verlauf ihrer Rede auch zur laufenden Diskussion über die AUVA Stellung bezog. „Man muss aber schon wissen, dass beispielsweise im Verwaltungsbereich der AUVA in den letzten zehn Jahren kein einziger Arztposten, aber 150 Verwaltungsposten mehr geschaffen wurden. Überdies gibt es 16 Generaldirektoren und Direktoren in einer Haupt- und in vier Landesstellen und zu guter Letzt hat die AUVA fast 30 Millionen Euro verspekuliert“, sagte Povysil.

„Unsere Politik ist glaubhaft, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert“, betonte Povysil.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004