Nationalrat – Kuntzl: SPÖ erreichte Budget-Erhöhung für Unis – Schwarz-Blau streicht Studienplätze

Wien (OTS/SK) - Trotz der Erhöhung des Budgets für die Universitäten, die die SPÖ bereits 2017 erreicht hat, werden von der Regierung in den nächsten drei Jahren 20.000 Plätze für StudienanfängerInnen gestrichen – „damit nehmen Sie jungen Menschen die Chance auf eine gute Ausbildung“, kritisierte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl in der Budgetdebatte am Donnerstag. Sie verwies auf die Erfolge der SPÖ: „Universitäten wurden mit mehr Geld ausgestattet und die erhöhte Studienförderung ermöglicht es jungen Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten studieren zu können, auch wenn ihre Eltern keine dicke Brieftasche haben.“ Die ÖVP sollte sich aber dabei nicht mit fremden Federn schmücken: „Wir haben die ÖVP zur Erhöhung der Studienförderung tragen müssen, das war nicht leicht“, sagte Kuntzl. ****

Kuntzl zeigte sich darüber erfreut, dass die Universitäten in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro mehr zur Verfügung haben werden. Beschlossen wurde die Erhöhung der finanziellen Mittel „gegen die Stimmen der ÖVP“, aber verbunden mit dem Auftrag, Studierenden in stark nachgefragten Studienrichtungen eine bessere Betreuung zu ermöglichen. Dass Schwarz-Blau die bereits beschlossene Erhöhung des Unibudgets nehme und parallel 20.000 Studienanfangsplätze streiche, war „sicher nicht Sinn der Sache. Chancen für Studierende sollen ausgebaut und nicht gekürzt werden“, zeigte sich Kuntzl verärgert. Sie bemängelt fehlende Kompensationsmaßnahmen an Fachhochschulen und befürchtet einen „Dominoeffekt“, da in Zukunft noch wesentlich mehr Plätze gestrichen werden könnten.

Kritische Worte richtete Kuntzl auch beim Themenbereich Elementarbildung an Bildungsminister Faßmann: „Das Budget für die Bildung in Kindergärten ist de facto Null.“ Wichtige Unterstützung müsse so entfallen, sagt die Abgeordnete, die auch die bildungspolitischen „Scheinmaßnahmen“ von Schwarz-Blau kritisiert. „Weniger Bildung bedeutet weniger Chancen“, so Kuntzl, die das „Spielgeld von 66 Millionen Euro für Kanzler und Vizekanzler wesentlich besser in die Schulen und Universitäten investiert“ sieht. (Schluss) mb/ls/mp

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