Yildirim/Nussbaum: „Gewalt gegen Frauen muss nicht mehr erhoben werden, um erhöhten Bedarf nach Gewaltschutz festzustellen“

SPÖ-Abgeordnete fordern Erhöhung des Frauenbudgets – insbesondere der Mittel für den Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen

Wien (OTS/SK) - „Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist das wichtigste Gut“, so die SPÖ-Abgeordnete Selma Yildirim, dazu müsste man sich auch über ideologische Grenzen hinweg einigen können. Deshalb habe sie auch kein Verständnis für das niedrige Frauenbudget. Die SPÖ-Abgeordnete betonte in ihrer Rede, dass man Gewalt gegen Frauen nicht mehr wissenschaftlich untersuchen müsse, um den erhöhten Bedarf nach Gewaltschutzeinrichtungen festzustellen. „Ohne Rücksprache kann ich sagen, dass 43 Frauenhausplätze zu wenig sind und wir hier mehr brauchen“, so Yildirim. ****

SPÖ-Abgeordnete Verena Nussbaum bezeichnete das Frauenbudget als „schlechten Witz“. „66 Millionen Euro Körberlgeld für Kanzler und Vizekanzler versus 10 Millionen Euro für die Frauen. Das ist ein schlechter Witz“, so Nussbaum. Außerdem fordert sie die Offenlegung der Gehälter. „Das Schließen der Gehaltsunterschiede ist der Frauenministerin aber offenbar kein Anliegen“, so die SPÖ-Abgeordnete, die kritisierte, dass die Frauenerwerbsquote zwar steigt, aber vor allem deshalb, weil Frauen meist Teilzeitjobs aufgrund fehlender Kinderbetreuungsplätze annehmen müssen. (Schluss) rm

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