Karin Kneissl: „Österreich leistet effiziente Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene des Syrienkonflikts“

Ministerrat beschließt weitere vier Millionen Euro für Opfer des Syrienkonfliktes

Wien (OTS) - „Die österreichische Bundesregierung stellt weitere Mittel in Höhe von vier Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Syrien bereit“, so Außenministerin Karin Kneissl anlässlich des Beschlusses im Ministerrat. „Ich habe bereits im Februar feststellen lassen, mit welchen Partnerorganisationen und Beiträgen wir möglichst effizient den Betroffenen des Syrienkonflikts humanitäre Hilfe zukommen lassen können“, betonte Karin Kneissl.

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz begrüßte den Beschluss des Ministerrates: „Die syrische Bevölkerung hat mit über 400.000 Todesopfern und über fünf Millionen Flüchtlingen außerhalb Syriens bereits viel zu viel gelitten. Es ist unsere Verantwortung, neben den Bemühungen für eine diplomatische Lösung auch vor Ort zu helfen. Als Bundesregierung leisten wir daher unseren Beitrag, um dringend benötigte humanitäre Hilfe für die notleidenden Menschen vor Ort in Syrien bereitzustellen“.

Mit dem Betrag von drei Millionen Euro wird das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unter anderem die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen, die Reparatur des Wassernetzwerks, die Bereitstellung von landwirtschaftlichen Geräten und Saatgut sowie Aktivitäten zum Schutz der Zivilbevölkerung in den Bereichen Minenräumung und Opferhilfe unterstützen. Mit einer Million Euro für die Aktivitäten von UNICEF leistet Österreich einen Beitrag zu Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Schulbildung und dem Schutz von Kindern.

„Bei der Brüsseler Syrienkonferenz nächste Woche wird es auch darum gehen, Überlegungen zur politischen Stabilisierung des Landes anzustellen“, so die Außenministerin, die neben dem Engagement im Bereich der humanitären Hilfe auch längerfristige Perspektiven für Syrien einforderte.

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