Figl: Ringstraße ist nicht das Freizeitzentrum Wiens

Permanente Ringsperren beeinträchtigen Bewohner, Besucher und Wirtschaft – Innere Stadt fordert Veranstaltungs- und Nutzungskonzept für den Ring

Wien (OTS) - "Die Ringsperren nehmen Dimensionen und Auswüchse an, bei welchen die Innere Stadt zeitweise komplett vom Rest Wiens abgeschnürt wird. Das darf nicht sein! Auch hier leben und arbeiten Menschen, die zufahren müssen. Die Ringstraße ist nicht das Freizentzentrum Wiens", stellt Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl zum heutigen Wunsch der VCM-Organisatoren nach einem Bekenntnis zum Wachstum des Marathons klar. Die Innenstädter hätten durchaus Verständnis für einen Marathon aber nicht für immer weiter ausufernde Programme, zusätzliche Rennen und damit zusätzliche Tage mit Ringsperren. "Es braucht ein Veranstaltungs- und Nutzungskonzept für den Ring. Die Ringstraße ist ohnehin schon überbelastet. Die Stadtregierung darf uns nicht im Stich lassen sondern muss endlich aktiv werden und ordnend eingreifen", so der Bezirksvorsteher, der auf einen entsprechenden Antrag aus dem Bezirksparlament verweist. "Was zu viel ist, ist zu viel. Ich fordere alle auf, ihre Verantwortung gegenüber der Inneren Stadt, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Besucherinnen und Besuchern sowie den Wirtschaftstreibenden ernst zu nehmen", so Figl abschließend. *****

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