Elf neue E-Ladestationen eröffnet: Erweiterung des Basisladenetzes geht weiter

Wien auf dem Weg zur Smart City - Smartes Ladesystem auch für den Lieferverkehr geplant. Arsenovic: „Wichtiger Wirtschaftsfaktor.“

Wien (OTS) - Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou hat gemeinsam mit Wien Energie elf neue Elektroladestationen in Wien eröffnet. Hans Arsenovic, Regionalsprecher der Grünen Wirtschaft Wien, freut sich über die Erweiterung des Basisnetzes: „Es ist ganz wichtig, dass E-Mobilität in der Öffentlichkeit sichtbar wird. Denn öffentlich zugängliche Ladestationen motivieren zur Nutzung von Elektrofahrzeugen.“

Mit der Errichtung von 230 Ladeplätzen sei ein wichtiger Schritt in ressourceneffiziente Zukunft gesetzt. Arsenovic betont zudem die Notwendigkeit, den Liefer- und Verteilverkehr zu ökologisieren und hierfür die richtigen Voraussetzungen zu schaffen. Das sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bezug auf neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Bis 2030 könnten so bis zu 33.900 neue Jobs und € 3.1 MilliardenWertschöpfung für Österreich entstehen. 

Dafür setzt die Stadt Wien jetzt einen neuen Schwerpunkt. Ziel ist es, in Kooperation mit Logistikunternehmen, der Wirtschaftskammer, Wien Energie uvm. ein smartes Ladesystem für den Lieferverkehr in der Stadt zu etablieren. Was bedeutet, dass es in Zukunft in der Stadt ein flächendeckendes Netz an Schnellladestellen mit moderater Leistung geben wird. Dieses soll vor allem im Bereich von Logistikzentren oder Werkstätten/Fahrzeughändlern errichtet werden. 

Die Ladesäulen wurden gemäß der Ausschreibung vom Magistrat entwickelt. Sie sind so ausgestattet, dass zwei Fahrzeuge auf zwei Parkplätzen bedient werden können. Werden zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen, so können aus den europaweit genormten Steckvorrichtungen jeweils max. 11kW Leistung abgeben werden. Wird nur ein Elektrofahrzeug geladen, können bis zu max. 22kW abgegeben werden. Die Ladesäule stellt den maximalen Rahmen zur Verfügung; das Fahrzeug kommuniziert mit der Ladesäule und entnimmt die notwendige Energie. Das Ladekabel muss selbst mitgebracht werden. Die maximale Verweilzeit am Ladeplatz beträgt drei Stunden. 

Der Tarif für einen Ladevorgang hängt von der Ladedauer und der konsumierten Leistung ab, was in der Ausschreibung ebenfalls fixiert wurde. Durch diese exakte Vorgangsweise ist sichergestellt, dass eine verbrauchsgerechte Abrechnung durchgeführt wird. 

Der weitere Ausbau von Elektroladestationen wird nach einer Evaluierungsphase bedarfsorientiert und in enger Abstimmung mit den BezirksvertreterInnen erfolgen.

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