ASFINAG bei Verkehrsforschungskonferenz TRA 2018: Innovative Digitalisierung bei Autobahnbau, Betrieb und Maut

Wien (OTS) - Ab heute, Montag 16. April findet in Wien die TRA (Transport Research Arena) 2018, Europas größte Verkehrsforschungskonferenz statt. Die ASFINAG ist bis Donnerstag im Wiener Messezentrum prominent vertreten und gibt Interessierten spannende Einblicke in ihre aktuellen Innovationen, sowie in die individuelle Mobilität und Infrastruktur von morgen. 

„Die fortschreitende Digitalisierung betrifft uns als Autobahnbetreiber immer stärker. Mit der Digitalen Vignette haben wir unseren Kundinnen und Kunden 2017 erfolgreich ein innovatives neues Mautprodukt angeboten. Jetzt möchten wir die Digitalisierung zum Nutzen unserer Kundinnen und Kunden wie des Unternehmens weiter vorantreiben – bei Planung, Bau, Betrieb, Maut und der nächsten Generation von Verkehrsinfo-Diensten“, sagt das ASFINAG Vorstandsduo Karin Zipperer und Klaus Schierhackl anlässlich der heutigen Eröffnung der TRA.    

Gemäß dem aktuellen TRA Motto „A digital era for transport – solutions for society, economy and environment"” spannt die ASFINAG einen Bogen von der Bestandserhaltung bis zum Automatisierten Fahren in der Halle A, Stand G12 und in der sogenannten „Interactive Zone“.  

Zwtl.: Zukunftsfit durch Innovation und Forschung: Die wichtigsten ASFINAG Themen bei der TRA 2018  

Mobilität der Zukunft: Automatisiertes Fahren und vernetzte Fahrzeuge, die sich untereinander und auch den Straßenbetreiber vor möglichen Gefahren oder Staus warnen, können die Verkehrssicherheit in absehbarer Zeit stark erhöhen. Als innovativer Partner der Fahrzeugindustrie bietet die ASFINAG eine einzigartige Testumgebung an der A 2 Süd Autobahn mit modernster Sensorik und Datenerfassung.

BIM (Building Information Modelling): Beim Thema BIM lotet die ASFINAG die Vorteile für einen Straßenbetreiber zurzeit bei mehreren Pilot-Projekten aus. Der Bau der zweiten Röhre des Karawanken-Tunnels an der Grenze zu Slowenien ist nicht nur eines der größten aktuellen Bauvorhaben in Österreich, sondern auch ein solches Pilotprojekt. BIM schafft größte Transparenz bei Planung und Bau, indem alle Daten eines Bauwerks in einem 3D-Modell abgebildet sind.  In weiterer Folge sollen diese Daten große Vorteile beim Erhaltungsmanagement bringen: für punktgenaue und möglichst kurze Sanierungen.   

Neue Technologien: Die ASFINAG setzt etwa beim Bauwerks-Check erfolgreich auf Drohnen. Damit wird die Arbeitssicherheit für die Prüfenden erhöht und die ASFINAG kann auch an schwer erreichbaren Stellen optimal den Zustand eines Bauwerkes erkennen. Ein weiterer Vorteil: das Erfassen großer Flächen und die neue Ansicht aus der Vogelperspektive.

Autobahn-Betrieb: Digitalisierung hält auch Einzug in den Streckenbetrieb. Immer mehr Sensoren liefern aktuelle Informationen zu aktuellen Verkehrslage, Behinderungen oder der  Witterung entlang der Strecke, die die ASFINAG an die Lenkerinnen und Lenker weitergibt.  Die ASFINAG Winterdienst-Flotte wird von punktgenauen Wetterprognose-Tools unterstützt. Und bald wird ein System auch automatisch mitteilen, wenn das im Silo der Autobahnmeisterei gelagerte Salz zur Neige geht.   

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