Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ über Landleben, Landlust und Landfrust

Wien (OTS) - Der „ORF III Themenmontag“ am 16. April 2018 widmet sich mit vier Dokumentationen dem Thema Landleben. Den Auftakt macht die Dokumentation „Landlust – Landfrust: Bauerntöchter über das wahre Leben auf dem Hof“ (20.15 Uhr) von Gabriele Schiller. In Österreichs kleinbäuerlichen Familienbetrieben sind es immer öfter Frauen, die den Hof mit ihrem Arbeitseinsatz bewirtschaften. Der Film porträtiert den Alltag von fünf Bäuerinnen und zeigt, wie sie es durch viel Herzblut und Engagement schaffen, sich gegen den immer größer werdenden Einfluss der Großindustrie zu behaupten. Ihre sehr persönlichen Lebensgeschichten veranschaulichen den Wandel in der Landwirtschaft sowie die Vielfalt bäuerlicher Überlebenskonzepte.

Danach steht die Produktion „Bauernleben – Bauernsterben“ (21.00 Uhr) auf dem Programm. Die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in Österreich nimmt jährlich ab. Die Gründe dafür sind vor allem ökonomischer Natur – freier Markt, Globalisierung und Preisverfall üben enormen Druck aus. Regisseur Peter Liska entführt auf eine spannende Reise quer durch das Land und gibt Einblicke in die Sorgen und Nöte heimischer Landwirtinnen und Landwirte.

Weiter geht es mit Matthias Widters „Landheimat“ (21.50 Uhr). Viele Menschen aus Österreichs Großstädten haben eine romantisierte Vorstellung vom Leben am Land: Idyllische Ruhe, malerische Natur und frei von Problemen. Doch entspricht dieses Bild tatsächlich der Realität? Anhand mehrerer Beispiele schildert die Doku Landleben mit all seinen guten und schlechten Seiten.

Abschließend ist der Film „Am Schauplatz. Geisterorte“ (22.40 Uhr) von Doris Plank zu sehen. Immer mehr junge Österreicherinnen und Österreicher zieht es vom ländlichen Raum in die großen Städte. Viele Dörfer gleichen daher mittlerweile Geisterorten. Die Dokumentation untersucht die Gründe und Auswirkungen des problematischen Phänomens der Landflucht.

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