Hochinnovative Bahnindustrie vergibt Innovationspreis

Stefan Wild gewinnt die mit 3.000 € dotierte Auszeichnung für Dissertation zu Kühlkonzepten für elektromechanische Antriebe

Für mich beweist der Innovationspreis das Selbstverständnis der Bahnindustrie, nur mit technologisch überlegenen Qualitätsprodukten reüssieren zu können
Stefan Wild, Innovationspreisträger der Bahnindustrie
Mit 41 bahnrelevanten Patenten pro einer Million Einwohnern und Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 6% Prozent des Umsatzes ist die österreichische Bahnindustrie bereits heute die innovativste der Welt
Manfred Reisner, Präsident Verband der Bahnindustrie

Wien (OTS) - Anlässlich des Frühjahrsempfangs der Bahnindustrie am 4. April wurde zum ersten Mal der Innovationspreis der Branche für eine herausragende Forschungsarbeit verliehen.

Dr. Stefan Wild erhielt die mit 3.000 € dotierte Auszeichnung für seine Dissertation im Fach Elektrotechnik mit dem Titel „Optimierung der Kühlkonzepte von luftgekühlten, gekapselten und thermisch hoch beanspruchten Traktionsasynchronmaschinen im Zielkonflikt der elektromagnetischen und thermischen Auslegung“.

Eine hochkarätig besetze Jury aus namhaften Experten hatte sich für seine Arbeit entschieden. „Für mich beweist der Innovationspreis das Selbstverständnis der Bahnindustrie, nur mit technologisch überlegenen Qualitätsprodukten reüssieren zu können“, sagt Wild, der als Berechnungsingenieur beim Bahnzulieferer Traktionssysteme Austria tätig ist.

Innovationsweltmeister Bahnindustrie

Initiiert wurde der Innovationspreis, um die beträchtlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Branche öffentlich zu würdigen. „Mit 41 bahnrelevanten Patenten pro einer Million Einwohnern und Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 6% Prozent des Umsatzes ist die österreichische Bahnindustrie bereits heute die innovativste der Welt“, freut sich Manfred Reisner, Präsident des Verbands der Bahnindustrie. Trotzdem möchte er sich darauf nicht ausruhen. „Auch wenn die F&E-Aufwendungen damit doppelt so hoch sind wie im EU-Schnitt, müssen wir unseren Innovationsvorsprung noch weiter ausbauen, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Reisner.

Schlüsselfaktor Fachkräfte

Der Schlüssel dazu sind hochqualifizierte Spitzenkräfte wie Preisträger Stefan Wild, an denen es allerdings auch in diesem Sektor mangelt. „Wir möchten mit dem Innovationspreis deshalb Spitzenforschung honorieren und mehr junge Menschen für die Eisenbahntechnik begeistern“, sagt Angela Berger, Geschäftsführerin des Verbands der Bahnindustrie. Nachsatz: „Wir sind eine Hightech-Branche wie die Luft- und Raumfahrt mit exzellenten Jobaussichten für talentierte Technikerinnen und Techniker.“

Über den Verband der Bahnindustrie

Der Verband der Bahnindustrie vertritt die Interessen der in Österreich tätigen eisenbahntechnischen Industrie. Oberstes Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für diese wachstumsorientierte und innovative Branche auf nationaler und internationaler Ebene positiv mitzugestalten. Mehr als 9.000 Beschäftigte erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von 3,1 Mrd. Euro bei F&E-Ausgaben von 6% des Umsatzes und einer Exportquote von 70%. Die rund 25 Mitgliedsunternehmen kommen aus allen Produktions- und Entwicklungsbereichen, die Lösungen für die verschiedensten Schienenverkehrssysteme realisieren. Sie reichen von Sicherungs-, Leit- und Kommunikationssystemen über Antriebskomponenten bis hin zu kompletten Triebzügen. (www.bahnindustrie.at)

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DI Dr. Angela Berger
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E: angela.berger@bahnindustrie.at
I: www.bahnindustrie.at

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