NEOS: Regierung greift NEOS-Forderung für bessere KMU-Finanzierung auf

Sepp Schellhorn: „Die entsprechenden Anträge von NEOS liegen im Nationalrat bereit - die Regierungsparteien hätten schon längst die Möglichkeit zur Zustimmung gehabt.“

Wien (OTS) - Überrascht reagiert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf die Ankündigung von Finanzminister Hartwig Löger, dass sich kleine und mittlere Unternehmen künftig Kapital für Investitionen von der Börse holen können sollen. „Bisher hat die schwarz-blaue Regierung noch nichts auf den Weg gebracht, um den 327.000 Klein- und Mittelbetrieben in Österreich endlich mehr Freiheit und damit mehr Möglichkeiten zur Entfaltung zu verschaffen. Einen Antrag für einen einfacheren Zugang zur Börse haben NEOS bereits vor Monaten eingebracht - und wurde von ÖVP und FPÖ in die Schublade vertagt. Wenn es die Regierungsparteien nun tatsächlich ernst meinen, müssen sie nur noch unserem Antrag zustimmen. Dabei können sie auch gleich die Chance ergreifen, weitere Forderungen von NEOS umzusetzen.“

Es braucht weitere Maßnahmen

Immerhin müssen nun endlich wieder die Anliegen und Bedürfnisse der KMU in den Fokus gerückt werden: „Bürokratische Auflagen, hohe Abgaben, komplizierte Behördenwege und die Einzementierung der überholten Gewerbeordnung - das sind nur einige jener Hackeln, die den Unternehmerinnen und Unternehmern nach wie vor ins Kreuz gehaut werden. Hier haben ÖVP und FPÖ bisher völlig ausgelassen“, zeigt Schellhorn auf. „Wenn kleine und mittlere Unternehmen nicht investieren können, dann stirbt über kurz oder lang die ganze Region - und der Tischler vor Ort wird dann auch keinen Nachfolger finden“, so Schellhorn. Um das zu verhindern, brauche es neben einer raschen Senkung der Lohnnebenkosten und der Streichung der Kammerumlage 2 auch entsprechende Finanzierungen. „Unternehmer und Investoren brauchen die Möglichkeit flexibler und kreativer Finanzierungsformen - ein einfacherer Zugang zur Börse kann nur der erster Schritt sein. Vor allem die steuerliche Gleichstellung von Fremd- und Eigenkapital ist längst überfällig“, zeigt der NEOS-Wirtschaftssprecher auf. Darüber hinaus fordern NEOS auch höhere Freibeträge bei Mitarbeiterbeteiligung, eine Ermöglichung von degressiven Abschreibungen, damit sich Investitionen rascher amortisieren. „Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen endlich Freiheit statt Schikanen. NEOS werden weiterhin mit aller Kraft dafür kämpfen“, so Schellhorn abschließend.

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