Kindergarten: 2019 kein Geld für Ausbau der Kinderbetreuung budgetiert

Das geht auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft: Der Kinder!

Wien (OTS) - Mit der Verankerung des Kindergartens im Bildungsministerium war die Hoffnung groß, den Kindergarten endlich als erste Bildungsinstitution zu etablieren. Jegliche Kürzung im Bereich der Elementarpädagogik geht auf Kosten der Kinder und ihrer erfolgreichen Bildungslaufbahn.

„Gerade im Bereich der Elementarpädagogik zu sparen ist ein fataler Fehler. Frühkindliche außerfamiliäre Bildung und Betreuung wirken sich sowohl kurzfristig als auch langfristig positiv auf die Entwicklung eines Kindes und somit auch auf die Gesellschaft aus – das belegen sämtliche Studien“, zeigt sich Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung irritiert und verwundert von den bisherigen Regierungsplänen.

Der Bund muss Verantwortung für den Kindergarten übernehmen und einheitliche, entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, damit alle Kinder die gleichen Voraussetzungen für ihre Bildungslaufbahn haben. Dazu gehören auch der flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, die Finanzierung eines zweiten Gratiskindergartenjahres sowie einheitlich hohe Qualitätsstandards in ganz Österreich, d.h. Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels, der Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Qualifizierung des Personals.  

Das geplante Null-Defizit der Regierung sieht die St. Nikolausstiftung durch die schon viele Jahre geforderten Maßnahmen nicht gefährdet. Die Zukunft der Kinder schon.  

Über die St. Nikolausstiftung:

Zur St. Nikolausstiftung Erzdiözese Wien gehören derzeit 85 Standorte mit rund 1050 MitarbeiterInnen und circa 6.100 Kindern. Die Kindergärten und Horte sind in allen Wiener Bezirken vertreten. Ein gelebtes Miteinander, Erziehungspartnerschaft und ein Interesse an den individuellen Lebensentwürfen der Kinder und ihrer Familien zeichnen die pädagogische Arbeit aus. Auf Basis des christlichen Weltbildes bieten wir den Kindern Raum und Zeit, altersgerecht über die Grundfragen des Lebens nachzudenken.

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