Wölbitsch/Schwarz ad Deutschklassen: SPÖ Wien ignoriert Probleme

Deutschförderklassen sind Gebot der Stunde - Bildungsstadtrat Czernohorszky soll seinen Job erledigen

Wien (OTS) - „Verleugnen, verzögern, verhindern – so geht die Stadt Wien mit Problemen und konstruktiven Lösungsvorschlägen um“, kritisieren Stadtrat Markus Wölbitsch und Bildungssprecherin Sabine Schwarz die heutigen Aussagen von Bildungsstadtrat Czernohorszky. „Wir erwarten von Bürgermeisterkandidat Ludwig mehr Umsetzungsoptimismus als von seinen Landesräten geboten wird! Die Bundesregierung setzt Maßnahmen, die gut und wichtig sind: Deutschförderklassen sind gerade für Wien mit rund 16.000 außerordentlichen Schülern, die nicht ausreichend Deutsch sprechen, das Gebot der Stunde.“ 

„Wien hat so viele außerordentliche Schüler wie das Burgenland insgesamt Pflichtschüler. Diese außerordentlichen Schüler verlassen die Schule viel zu oft ohne Schulabschluss und Chance auf eine Lehrstelle. Wir fordern daher mehr Umsetzungsoptimismus und schlicht und einfach, dass der Bildungsstadtrat gefälligst seinen Job erledigt. Die rote Blockadepolitik reicht schon längst nicht mehr“, so Wölbitsch. Mit der Einrichtung von Deutschförderklassen setzt die Regierung eine neue und effektivere Maßnahme. „Wir stellen uns die Frage, was der SPÖ-Vorsitzende Ludwig zum Ausritt von Noch-Bürgermeister Häupl und Czernohorszky sagt? Ist das Ignorieren von Problemen mit Ludwig abgestimmt?“, fragt der ÖVP-Stadtrat.

Immer mehr Schüler können nicht ausreichend Deutsch. Das ist die Rechnung für das jahrelange Versagen der rot-grünen Bildungspolitik. „Dass Stadtrat Czernohorszky mit einer panischen Schnappatmung auf faktenbasierte Bildungspolitik von Bundesminister Faßmann reagiert, wundert mich gar nicht“, so Schwarz und weiter: „Seit Jahren zeigen wir die Problemfelder im Bildungsbereich auf und legen Lösungsvorschläge vor. Doch die ideologischen Scheuklappen der Stadtregierung schränken das rot-grüne Sichtfeld nach wie vor ein.“

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