„ORF III Kulturdienstag“: „erLesen“ mit Ursula Strauss, David Schalko und Peter Keglevic

Außerdem: „Erbe Österreich“ über die Obere Adria, „Bosnien, es war einmal Franz Joseph Land“ und „Wildes Venedig“ in „Mythos Geschichte“

Wien (OTS) - Der „ORF III Kulturdienstag“ am 10. April 2018 startet mit einer neuen Ausgabe des Büchermagazins „erLesen“ (20.15 Uhr). Diesmal zu Gast bei Heinz Sichrovsky sind Schauspielerin Ursula Strauss sowie die beiden Regisseure und Autoren David Schalko und Peter Keglevic. Während die vierfache Romy-Preisträgerin Ursula Strauss demnächst in einer neuen Staffel der ORF-Erfolgsserie „Schnell ermittelt“ zu sehen ist, macht sie zurzeit mir ihrer musikalischen Lesung „Alles Liebe“ Furore. Ebenfalls vielbeschäftigt ist David Schalko. Das Multitalent dreht gerade ein vom ORF koproduziertes Remake von Fritz Langs Filmklassiker „M“ und veröffentlicht mit „Schwere Knochen“ einen neuen Roman, der von der schillernden Verbrecherszene der Nachkriegszeit handelt. Nicht minder vielseitig präsentiert sich Peter Keglevic. Der mehrfach prämierte Filmemacher spricht über die Zusammenarbeit mit Christoph Waltz und stellt seinen Debütroman „Ich war Hitlers Trauzeuge“ vor. Das Werk erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte eines Berliner Juden.

Danach steht in „Erbe Österreich“ die Dokumentation „Sehnsucht nach dem Küstenland“ (21.05 Uhr) auf dem Programm. Bis zum Zerfall der Donaumonarchie mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 herrschte Österreich jahrhundertelang über die Obere Adria. Welches kulturelle Erbe der Habsburgerregentschaft die Region heute noch wesentlich kennzeichnet, schildert der Film von Gernot Stadler. Um einen anderen Teil des ehemaligen k. u. k. Hoheitsgebiets dreht sich anschließend die erste von zwei „Mythos Geschichte“-Produktionen. Fritz Orters:
„Bosnien, es war einmal Franz Josephs Land“ (22.00 Uhr) beleuchtet, wie Sarajevo zur Schicksalsstadt für Österreich-Ungarn wurde. Lange Zeit beliebter Urlaubsort des Adels, war die bosnische Hauptstadt 1914 Schauplatz des folgenschweren Mordes an Thronfolger Franz Ferdinand. In „Wildes Venedig“ (23.00 Uhr) entdeckt Regisseur Klaus Steindl danach eine weitgehend unbekannte Seite der weltberühmten Lagunenstadt. Hinter der malerischen Kulisse aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert eine bis heute kaum erforschte Tier- und Pflanzenwelt.

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